Fernmeldetechnik, wirkte hier insbesondere in Richtung einer akademischen Ingenieurausbildung; Getriebelehre
Lebensdaten:
geboren
am
24.06.1870
in
Hannover
gestorben
am
11.12.1962
in
Bückeburg
Familie:
Vater:
Carl H.Ph. F., Fabrikant
Mutter:
Constanze F.‚ geb. Marstaller
Ehefrau:
1 Ehefrau
Kinder:
4 Kinder
Kurzbiographie:
Maschinenbau- und Elektrotechnik-Studium an den TH Hannover und Berlin und der Universität Rostock
1894-1895
Assistent am Elektrotechnischen Institut der TH Hannover
1898-1907
Privatdozent für Elektrische Kraftübertragung und Wechselstrommaschinen an der TH Hannover
1898-1904
Inhaber einer Fabrik für elektrische Messgeräte in Hannover
1906-1908
Direktor und Vorstandsmitglied der Mix & Genest AG, Telefon- und Telegraphenwerke in Berlin-Schöneberg
1907
Privatdozent für Instrumenten- und Apparatebau an der TH Berlin
1910
apl. Professor
1920
beamteter a.o. Professor
1922
o. Professor für Fernmeldetech-nik und Feinmechanik
1937
Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Promotion
24.07.1896
Dr. phil. an der Universität Rostock
Titel der Arbeit: "Apparat und Methoden zur Bestimmung der magnetischen Induktion in Eisensorten"
Habilitation
29.07.1897
an der TH Braunschweig
weitere Mitgliedschaften:
Verein Deutscher Ingenieure
Verband Deutscher Elektrotechniker
Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte
Ehrungen:
1960
Ehrensenator der TH Berlin
Gauß-Weber-Denkmünze der Universität Göttingen
Ehrenplakette des Verbands Deutscher Elektrotechniker
weitere Informationen:
1914-1918 ehrenamtlicher Hilfsdezernent im Reichsmarineamt für die Fernmeldeanlagen auf Schiffen.
Franke verfasste 1909 eine "Denkschrift betr. die Einrichtung eines Lehrplans für die Schwachstromtechnik an der Königlichen Technischen Hochschule zu Charlottenburg", die zwei Jahre später Grundlage der Einrichtung des ersten Lehrstuhls für Fernmeldetechnik - ein Begriff der von ihm geprägt wurde - in Berlin war. Motiviert war die Errichtung des Lehrstuhls durch einen Mangel an akademischen Fachkräften in der schwachstromtechnischen Industrie. Ziel war es, Ingenieure für Post und Industrie auszubilden, dementsprechend wurde der Lehrstuhl mit Unterstützung der Reichspost und Industrie eingerichtet.
1920-1931 war Franke Herausgeber der "Zeitschrift für Fernmeldetechnik, Werk und Gerätebau".
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