Mathematik-, Physik-, Philosophie- und Psychologie-Studium an der Universität Berlin
1916-1919
Studium der Fächer Mathematik, Physik, Philosophie und Psychologie an der Philipps-Universität Marburg
1917-1919
Assistent am psychologischen Institut der Philipps-Universität Marburg
1920-1922
Assistent (bei Schlesinger und Moede) am Institut für Industrielle Psychotechnik an der Technischen Hochschule zu Berlin
08./09.1922
Vertretung des Referenten für Heerespsychotechnik (Einrichtung eines psychotechnischen Laboratoriums bei der Inspektion für Waffen und Geräte, Entwicklung von Pioniereignungstests)
1922-1923
wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Psychotechnischen Versuchsstelle der Reichsbahn in Berlin
1923-1927
Lehrauftrag für Psychologie/Psychotechnik an der TH Braunschweig
1924-1925
Hilfsarbeiter beim Reichsverkehrsministerium
1937-1940
nebenberuflicher Lehrauftrag für Psychologie an der Bernhard-Rust-Hochschule Braunschweig
1946-1947
Suspendierung (12.01.1946) vom Dienst aus politischen Gründen
1948-1964
Leiter/Begründer der "Forschungsstelle für Berufserziehung und Eignungsbegutachtung" (später Forschungsstelle für Arbeitspsychologie und Personalwesen) der Industrie- und Handelskammer Braunschweig
1961-1963
Emeritierung, Lehrstuhlvertretung bis 1963
akademische Abschlüsse:
Studium
1920
Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen
Promotion
1919
Dr. phil. bei Jaensch an der Philipps-Universität Marburg
Titel der Arbeit: "Über den inneren Farbensinn der Jugendlichen und seine Beziehung zu den allgemeinen Fragen des Lichtsinns"
Habilitation
1927
an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
Titel der Arbeit: „Psychotechnische Probleme der Industriearbeit" (Gutachter: Moog/Meyenbergs, Thema der Antrittsvorlesung „Psychotechnik und Betriebswissenschaft")
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Ehrungen:
1943
Kriegsverdienstkreuz
Ehrenvorsitzendes des Berufsverbandes Deutscher Psychologen
Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für gewerbliches Bildungswesen
weitere Informationen:
Kriegsdienst 1917 beim Jägerbataillon 11 in Marburg.
Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges erfolgte die Einberufung zur Wehrmacht als Heerespsychologe beim stellvertretenden Generalkommando Hannover (Personalprüfstelle des Heeres), wo Bernhard Herwig von September 1939 bis Juli 1942 tätig war.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 815 (Personalakte).
Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Best. 12 Neu 9 Nr. 4619.
Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft 21, 1969, S. 129f.
Nachruf in: Mitteilungen der TU 9, 1974, H. 2, S. 51.
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 5, S. 61-62, S. 182.
weitere Literatur:
Ulfried Geuter (Hrsg.), Daten zur Geschichte der deutschen Psychologie. Bd. 1: Psychologische Institute, Fachgesellschaften, Fachzeitschriften und Serien, Biographien, Emigranten. 1879 - 1945, Göttingen 1986.
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