Tätigkeit als Privatgelehrter auf dem Gebiet der Ur- und Frühgeschichte, Hannover
1932
Landesarchäologe des Freistaats Braunschweig
akademische Abschlüsse:
Studium
1902
Staatsexamen an der Universität Marburg
Promotion
26.04.1904
Dr. phil. an der Universität Marburg
Titel der Arbeit: "Die Gründung der Universtität Helmstedt"
Ehrungen:
1916
Eisernes Kreuz II. Klasse
weitere Informationen:
1914-1916 Kriegsdienst als Oberleutnant der Reserve, Kriegsinvalide.
Hofmeister war an der Ausgrabung der Pipinsburg und des Grabes Heinrichs des Löwen und seiner Frau Mathilde im Braunschweiger Dom beteiligt.
Seit den 1910er Jahren engagierte sich Hofmeister antisemitisch. So warb er während seiner Zeit am Lübecker Johanneum intensiv für den antisemitischen und nationalsozialistischen "Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund".
Während der NS-Zeit setzte sich der Volksbildungsminister Dietrich Klagges für die Schaffung eines Lehrauftrags für Deutsche Vor- und Frühgeschichte sowie Germanenkunde an der TH Braunschweig für Hofmeister ein.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B 7 Nr. 314 (Personalakte).
Daniel Weßelhöft, Von fleißigen Mitmachern, Aktivisten und Tätern. Die Technische Hochschule Braunschweig im Nationalsozialismus, Hildesheim u. a. 2012 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 6), S. 259f.
weitere Literatur:
Richard Schult, Toleranz - vaterländische Gesinnung - Deutschtum - Antisemitismus. Politische Werterziehung am Johanneum während der Weimarer Republik, in: Johanneum zu Lübeck 1872-1997, Lübeck 1997.
Ulrike Strauß, Neues zu Grabungen in der Gruft Heinrichs des Löwen im Dom zu Braunschweig, in: Braunschweigisches Jahrbuch 74, 1993, S. 147-164.
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