Georg Howaldt (1841-1909), Onkel, Werftunternehmer und Begründer der Howaldt-Werke
Kurzbiographie:
Waisenhausschule Braunschweig
Goldschmiedelehre und Unterricht im Zeichnen und Modellieren beim Kupferstecher Friedrich Barthel, Braunschweig
1822-1828
Gehilfe des Goldschmieds Häberlein, Nürnberg, und Bildhauerei sowie- giesserei bei Daniel Burgschmiet, Nürnberg
1828
Besuch der Polytechnischen Schule Nürnberg
1829
Bildhauer beim Bau des Schlosses Reinhardtsbrunn (Friedrichroda)
Rückkehr an die Polytechnische Schule Nürnberg
1834-1835
Lehrer der Gewerbeplastik an der Polytechnischen Schule Nürnberg
Künstler in Braunschweig
weitere Mitgliedschaften:
Mitglied des Gewerbevereins
Ehrungen:
1863
Inspektoren-Titel
1863
Königlicher Hannoverscher Guelfen-Orden 4. Klasse
1874
Ritterkreuz des Ordens Heinrichs des Löwen
weitere Informationen:
Georg Howaldt unternahm etwa 1853 Kunstreise nach Italien.
Zu den Arbeiten Georg Howaldts in Braunschweig zählen u.a.: Guss des Lessing-Denkmals (1850); Quadriga auf dem Residenzschloss (1863) – bei Schloßbrand zerstört (1865) – zweite Fassung der Quadriga (1868); Brunnenstandbild Heinrichs des Löwen am Hagenmarkt (1869); Denkmäler der Herzöge Karl Wilhelm Ferdinand und Friedrich Wilhelm am Schlossplatz.
Georg Howaldt entwickelte das Verfahren der Kupfertreiberei – seine Gießerei am Steinweg galt als die beste Werkstatt in Deutschland.
Roland Böttcher, Die Architekturlehrer der Technischen Hochschule Braunschweig 1814-1960, Braunschweig 1987, S. 52, S. 138.
Theodor Müller, Lehrkräfte am Collegium Carolinum zu Braunschweig zwischen 1814 und 1862, Braunschweig 1973 (Beiträge zur Geschichte der Carolo-Wilhelmina, 1), S. 117-119.
weitere Literatur:
H. Riegel, Georg Howaldt und die Kunst, in: ders., Kunstgeschichtliche Vorträge, Braunschweig 1877, S. 364-366.
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