| 1937-1945 | Dozent für Landesplanung und Raumordnung |
| katholisch, ab 1938 ohne Konfession |
| Vater: | Karl Christoph Richter, Ingenieur-Betriebsdirektor |
| Mutter: | Maria Sophia Richter, geb. Kuhlmann |
| Ehefrau: | Emilie Elisabeth Richter, geb. Seipt, Heirat am 30.11.1922 |
| Sohn: | 4 Söhne |
| 1908 | Abitur an der Oberrealschule Dortmund |
| 1908-1913 | Bauingenieurwesen-Studium an der TH Berlin-Charlottenburg |
| 1913 | Regierungsbauführer im preußischen Staatsdienst bei der Eisenbahndirektion in Essen |
| 1921 | Streckenbaumeister beim Umbau des Bahnhofs Hamm |
| 1922 | Baubeamter bei der Stadtverwaltung Buer in Westfalen, nach der Vereinigung von Buer und Gelsenkirchen |
| 1928 | Stadtbaurat in Gelsenkirchen befasst mit der Erstellung eines Generalsiedlungsplans |
| 1928 | Aufträge zur Aufstellung von Wirtschaftsplänen für das Aachener und Dürener Industriegebiet |
| 1929-1934 | Direktor der Westfälischen Planungsstelle für Siedlungswesen |
| 1936 | Vorstand der Bauabteilung Braunschweig der Reichsautobahn |
| 1936 | Geschäftsführer der Planungsgemeinschaft für den Raum Braunschweig (errichtet aufgrund des Gesetzes über die Landesplanung vom 29.03.1935) |
| 1938 | Referent für die Aufgaben des Vierjahresplanes und der Landesplanungsbehörde im Braunschweigischen Staatsministerium, Oberregierungsrat |
| 1949-1950 | Oberregierungsbaurat bei der Niedersächsischen Straßenbaudirektion Hannover |
| Studium | 1913 | Diplom, Regierungsbauführer |
| Studium | 1920 | Staatsexamen für den höheren Verwaltungsdienst, Regierungsbaumeister |
| Promotion | 05.1927 | Dr.-Ing. an der TH Hannover Titel der Arbeit: "Wirtschaftlich-kulturelle Stadtgruppenbildung in einem Wirtschaftsverband" |
| in der Geschäftsführung der Gesellschaft zur Vorbereitung des deutschen Volkswagens in Berlin tätig |
| 04.1933 | SA |
| Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau/Reichs- und Landesplanung |
| Ab Ende 1913 Militärdienst, Kriegsdienst 1914-1918. Leutnant der Reserve. |
| Als 1937 in Braunschweig eine Professur für Siedlungswesen und Landesplanung geschaffen werden sollte, war für die Besetzung Richter im Gespräch. |
| Richter war während seiner Tätigkeit bei der Geschäftsführung der Gesellschaft zur Vorbereitung des deutschen Volkswagens mit Aufgaben zur Planung und dem Bau des Volkswagenwerkes und der "Stadt des KdF-Wagens" betraut. |
| 1947 behauptete Richter in einem Verfahren wegen Mitgliedschaft zum Korps der Politischen Leiter nichts von den NS-Verbrechen gewusst zu haben und wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen. |
| Vorlesungsverzeichnis |
| Universitätsarchiv TU Braunschweig, Abt. A 1 I Nr. 45. |
| Universitätsarchiv TU Braunschweig, Abt. A 1 I Nr. 109. |
| B. Stubenvoll, Die Beteiligung der Technischen Hochschule Braunschweig an den Planungsvorgängen in der NS-Zeit, in: Projektberichte zur Geschichte der Carolo-Wilhelmina, Heft 3, 1987, S. 151.166. |
| Daniel Weßelhöft, Von fleißigen Mitmachern, Aktivisten und Tätern. Die Technische Hochschule Braunschweig im Nationalsozialismus, Hildesheim u. a. 2012 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 6), S. 328-330. |
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GND: 105566369X
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