Zeichenlehrerseminar der Königlichen Kunstschule in Berlin, gleichzeitig Ausbildung zum Graphiker
1905-1908
Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in der Prinz-Albrecht-Straße in Berlin
1908-1913
Studium an der Hochschule für die bildenden Künste in Berlin-Charlottenburg, Meisterschüler des Kupferstechers und Radierers Hans Meyer
1913-1914
Studium in München
ab 1922
Umzug nach Braunschweig, Unterricht von Schülern zur Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung an Akademien, Kunsthochschulen und für den Zeichenlehrer-Studienrat; mehrere große Ausstellungen
1930-1932
Vertretungsweise Kunstlehrer an der Realschule Hintern Brüdern in Braunschweig
1940-1945
Lehrauftrag als Kunstlehrer an der Oberschule für Jungen (Hintern Brüdern), der Gaußschule und der Hoffmann-von-Fallersleben-Schule
1946
Suspendierung (27.09.1946) vom Dienst an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
1946
Wiederberufung/-beauftragung (01.11.1946) für den Dienst an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
weitere Mitgliedschaften:
1924
Stahlhelm
1934
NS Frontkämpferbund
1934
Reichskulturkammer
Ehrungen:
zweimaliger Preisträger des Stadt-Charlottenburg-Preises
Parteimitgliedschaften:
1922
Deutschnationale Volkspartei (DNVP), Mitglied und Vorstandsmitglied
24.04.1933
NSDAP (Zellenleiter ab 1941)
weitere Informationen:
Rothe diente ab 1914 als Kriegsfreiwilliger im Königlichen Husarenregiment No. 3 von Ziethen; er wurde schwer verletzt und 1916 aus der Armee entlassen. Anschließend verbrachte er mehrere Jahre in der Schweiz.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B7 Nr. 432 (Personalakte).
Daniel Weßelhöft, Von fleißigen Mitmachern, Aktivisten und Tätern. Die Technische Hochschule Braunschweig im Nationalsozialismus, Hildesheim u. a. 2012 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 6), S. 337-338.
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 185.
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