geboren
am
01.12.1908
in
Langenöls/Schlesien (Olszyna/Polen)
gestorben
1992
Konfession:
evangelisch-lutherisch, ab ca. 1938 "Bund für Deutsche Gotterkenntnis"
Kurzbiographie:
bis 1929
Privatunterricht, dann Realgymnasium in Lüben
1929-1935
Architektur-Studium an der TH Dresden und der TH Braunschweig; während des Studiums zeitweilig journalistische Tätigkeit
Teilnahme an archäologischen Grabungen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen auf Vermittlung seines Lehrers Julius Petersen (u. a. Haithabu und Kaiserpfalz Werla), architektonische Leitung
akademische Abschlüsse:
Studium
1935
Diplom in Architektur an der TH Braunschweig
Promotion
07.1938
Dr.-Ing. bei Professor Julius Petersen an der TH Braunschweig
Titel der Arbeit: "Ausgrabungen in Dithmarschen"
Funktionen:
1938
Leiter der "Forschungsstelle für Vorgeschichtliche Baukunde" als Teil der SS-Forschungsgemeinschaft "Das Ahnenerbe"
1939
Leiter der "Forschungsstätte für germanisches Bauwesen" (Abteilungsleiter im Persönlichen Stab Reichsführer-SS)
weitere Mitgliedschaften:
01.05.1940
SS (Obersturmführer)
Ehrungen:
1943
SS-Ehrenring (Totenkopfring)
Parteimitgliedschaften:
24.10./01.12.1939
NSDAP
weitere Informationen:
Für seine Tätigkeit im Rahmen des SS-Ahnenerbes in Südtirol ab 1940 wurde Rudolph von der TH beurlaubt. Im April 1943 sollte er zur Wehrmacht einberufen werden. Schließlich wurde er der Waffen-SS zugeteilt..
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. N 1 R 143 (Prüfungsakte).
Daniel Weßelhöft, Von fleißigen Mitmachern, Aktivisten und Tätern. Die Technische Hochschule Braunschweig im Nationalsozialismus, Hildesheim u. a. 2012 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 6), S. 339-342.
weitere Literatur:
Markus C. Blaich, Jörg Weber, Im Banne des Zeitgeistes. Hermann Schroller und die Ausgrabungen in der Pfalz Werla von 1936 bis 1939, in: Die Kunde N. F. 59, 2008, S. 147-188.
Michael Wedekind, Kulturkommission des SS-"Ahnenerbes" in Südtirol, in: Ingo Haar, Michael Fahlbusch (Hrsg.), Handbuch der völkischen Wissenschaften, München 2008, S. 356-367.
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