Lehraufträge für "Die Grundlagen des Veranschlagens und des Verdingungswesens sowie die Einrichtung von Baustellen", "Verkehrsgeographie" und "Wirtschafts- und Rechtskunde" (drittmittelfinanziert)
Fachgebiet:
55 Verkehrswesen, Verkehrstechnik
86 Recht
56 Bauwesen
Lebensdaten:
geboren
am
29.08.1875
in
Köln
gestorben
am
20.05.1959
in
Braunschweig
Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater:
Jakob Sürth, Schuhmachermeister
Mutter:
Kaharina Sürth, geb. Bornhardt
Ehefrau:
Elly Henriette Dorothea Sürth, geb. Thünnemann, Heirat am 24.02.1910
Kurzbiographie:
1897
Reifezeugnis an der Oberrealschule in Köln
1899
Abitur als Extraneer an der Oberrealschule in Elberfeld
Volontariat bei der Maschinenfabrik J. Israel in Köln-Ehrenfeld
bis 1902
Studium im Ingenieurbaufach an der TH Darmstadt
1902-1904
Regierungsbauführer bei der Eisenbahndirektion Köln, Umbau der Bergheimer Kreisbahn
1904-1905
Studium der Philosophie und Rechtswissenschaften an den Universitäten Berlin, Bonn und Münster
1905
Ernennung zum preußischen Regierungsbaumeister des Eisenbahnwesens
1906
Versetzung zur Eisenbahndirektion Dortmund, Leitung des Umbaus des Hauptbahnhofs
1908-1910
Vorstand der Eisenbahnbauabteilung Dortmund 2
1910-1914
leitende Stellung bei Siemens & Halske und AEG in Berlin, Leitung des Baus der Hamburger Hochbahn
1914
Mitarbeit beim Ausbau der Torpedohäfen in Kiel
1915-1927
2. Bürgermeister der Stadt Oschersleben
1927
in den Ruhestand versetzt, zwischenzeitig Syndikus der Gelsenkirchener Gussstahl- und Eisenwerke bzw. Angestellter beim Stumm-Konzern
akademische Abschlüsse:
Studium
1901
1. Staatsexamen im Ingenieurbaufach
Studium
1902
Diplomingenieurexamen im städtischen Tiefbau
Studium
1905
2. Staatshauptexamen
Promotion
02.1914
Dr. jur. an der Universität Greifswald
Titel der Arbeit: "Die Nichtigkeitserklärung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung"
Promotion
11.1918
Dr.-Ing. an der TH Aachen
Titel der Arbeit: "Die Verkehrs- und Siedlungspolitik der Hansestadt Hamburg" (veröffentlicht 1919)
Habilitation
1928
an der TH Braunschweig
Titel der Arbeit: "Die Beziehungen zwischen Verkehrs- und Siedlungspolitik, ihre Anwendung auf die Weltstadtentwicklung, insbesondere auf die deutschen Weltstädte" (Antrittsvorlesung: "Der Verkehr, die Grundlage der Weltstadtentwicklung")
Funktionen:
Vorstandsmitglied der Vereinigung zur Förderung der südlichen Linie des Mittellandkanals
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B 7 Nr. 447 (Personalakte).
Daniel Weßelhöft, Von fleißigen Mitmachern, Aktivisten und Tätern. Die Technische Hochschule Braunschweig im Nationalsozialismus, Hildesheim u. a. 2012 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 6), S. 359-361.
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976.
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