Studium der Chemie, Physik und Mineralogie an den Universitäten Tübingen und Marburg
1923
Assistent an der Universität Marburg
1930
Oberassistent an der Universität Marburg
1932
a.o. Professor an der Universität Marburg
1937-1944
a.o. Professor und Abteilungsleiter am Chemischen Institut der Universität Freiburg
1944-1956
o. Professor und Direktor des Chemischen Instituts der Universität Tübingen
1956-1967
o. Professor an der Universität Heidelberg und Direktor des Organisch-Chemischen Universitätsinsituts
akademische Abschlüsse:
Studium
chemisches Verbandsexamen
Promotion
07.05.1923
Dr. phil. bei von Auwers an der Universität Marburg
Titel der Arbeit: "Untersuchungen über o-Oxydlphenyl und über die Bildung von Diphenochinonen"
Habilitation
1926
an der Universität Marburg
Titel der Arbeit: "Zur Erschließung der Benzo-γ-pyrone"
akademische Selbstverwaltung:
1932
Abteilungsvorsteher am Chemischen Institut
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
Academy of Sciences, New York
Bayrische Akademie der Wissenschaften
Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina Halle
Französische Akademie der Wissenschaften
weitere Mitgliedschaften:
Gesellschaft Deutscher Chemiker
Schweizerische und Britische Chemische Gesellschaft
Ehrungen:
1957
Dr. h.c. Sorbonne
1962
Dr. rer. nat. h.c. Tübingen und Hamburg
1965
Dannie-Heinemann-Preis
1965
Ehrenmitglied New York Academy of Science
1967
Otto-Hahn-Preis
1975
Karl-Ziegler-Preis
1979
Nobelpreis für Chemie zusammen mit Herbert C. Brown "für ihre Entwicklung von Bor- bzw. Phosphorverbindungen in wichtigen Reagenzien innerhalb organischer Synthesen"
weitere Informationen:
1916-1919 Kriegsdienst und Gefangenschaft.
Wittig war Mitherausgeber von verschiedenen wissenschaftlichen Publikationen, darunter "Advances in Heterocyclic Chemistry", "Fortschritte der chemischen Forschung", "Liebigs Annalen der Chemie" und "Tetrahedron".
I. Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis. Die akademischen Lehrer der Philipps-Universität Marburg. Von 1911-1971, Marburg 1979.
Chemiker-Zeitung 81, 1957, S. 5.
Mitteilungen der TU Braunschweig, 17, Heft 2, 1982, S. 79.
Rainer Flöhl, Späte Ehrung, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19.10.1979.
weitere Literatur:
Deutsche Nobelpreisträger. Deutsche Beiträge zur Natur- und Geisteswissenschaft, dargestellt am Beispiel der Nobelpreisverleihungen für Frieden, Literatur, Physik und Chemie, Gesamtredaktion A. Hermann, 5. Aufl. 1987, S. 174f.
W. Martin (Hrsg.), Verzeichnis der Nobelpreisträger 1901-1987. Mit Preisbegründungen und Kurzkommentaren, literarischen Werkbiographien und einer Biographie Alfred Nobels, 2. Aufl., München u. a. 1988, S. 117.
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