Volksschule und Wilhelm-Gymnasium in Braunschweig (Abitur)
1918-1921
Bauingenieurwesen-Studium an der TH Braunschweig
1921
kurzzeitig Assistent bei Professor Max Möller an der TH Braunschweig
1921-1922
Ingenieur bei der Firma Wutzner in Dortmund
1922-1924
Regierungsbauführer im Braunschweigischen Staatsdienst, tätig im Straßenbau- und Wasserbauamt und in der Baudirektion
1925-1928
Tätigkeit in der Rheinisch-Westfälischen Bauindustrie in Düsseldorf (Stumm-Konzern) und als technischer Leiter des Entwässerungsverbandes Emden
1928-1935
Regierungsbaumeister im Straßen- und Wasserbauamt Braunschweig, 1933 Beförderung zum Baurat
1935-1938
Übernahme des Referats Tiefbau im Finanzministerium Braunschweig, 1936 Beförderung zum Oberbaurat
1938-1941
o. Professor für Straßenbau und Städisches Bauwesen an der TH Dresden und Leiter des Forschungsinstituts für Straßenbau
1939
Leitung der Tiefbauabteilung der Wohnungs AG der Reichswerke Hermann Göring
1940-1945
Generaldirektor bei der Deutschen Asphalt AG (DASAG) in Braunschweig und Geschäftsführer der Steinöl GmbH Schandelah, als solcher ziviler Leiter des Lagers Schandelah, Außenlager des KZ Neuengamme
akademische Abschlüsse:
Studium
1921
Dipl.-Ing. in Bauingenieurwesen
Studium
1924
2. Staatsexamen zum Regierungsbaumeister
akademische Selbstverwaltung:
1941-1945
Leiter des Instituts für Naturasphalt
Funktionen:
1936
Mitglied im Arbeitsausschuss für Asphaltstraßen der Forschungsgesellschaft für das Straßenwesen
weitere Mitgliedschaften:
1937
Akademie für Bauwesen
Parteimitgliedschaften:
01.04.1932
NSDAP
weitere Informationen:
1916-1918 Kriegsdienst bei einem Telegrafenbataillon und einer Nachrichtenabteilung.
Im Sommer 1944 forderte Wittig zum Abbau von Ölschiefer 600 Gefangene aus dem KZ Neuengamme an; im Februar 1947 wurde er von einem Militärgericht für seine Mitverantwortung an den Zuständen im Lager zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde in eine 20-jährigen Haftstrafe umgewandelt. 1955 wurde Wittig vorzeitig entlassen.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. N 1 W:181 (Diplomprüfungsakte).
Daniel Weßelhöft, Von fleißigen Mitmachern, Aktivisten und Tätern. Die Technische Hochschule Braunschweig im Nationalsozialismus, Hildesheim u. a. 2012 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 6), S. 375-377.
weitere Literatur:
Heike Petry, "Betr.: Einsatz von KZ-Häftlingen in Schandelah", in: Gudrun Fiedler, Hans-Ulrich Ludewig, Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Lande Braunschweig 1939-1945, Braunschweig 2003, S. 237-256.
eingestellt / geändert:
30.03.2017
/
17.10.2023
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