Institut für Molekulare Biologie, Biochemie und Biophysik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Chlorophylle
Steroide
Ergosterin
Strukturaufklärung
Fachgebiet:
35 Chemie
Lebensdaten:
geboren
am
09.03.1906
in
Döhren bei Hannover (Hannover)
gestorben
am
31.12.1992
in
Konstanz
Konfession:
katholisch
Kurzbiographie:
1913-1926
Besuch des Heinrich-von-Kleist-Realgymnasiums in Berlin (Abitur)
1926-1931
Studium der (organischen) Chemie und Philosophie an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin, Bonn (1927-1928) und London/England (1928)
1931-1935
wissenschaftlicher Assisstent von Adolf Windaus an der Universität Göttingen
1935-1936
Tätigkeit am Courtland-Institute of Biochemistry in London/England bei Charles Dodds mit dem Schwerpunkt nichtsteroidale Östrogene
1936-1945
stellvertretender Leiter des wissenschaftlichen Hauptlaboratoriums der Schering AG in Berlin, 1944/45 nach Braunschweig versetzt
1946
Dozent für Organische Chemie an der Universität Marburg und kommissarischer Leiter des Instituts für Physiologische Chemie
akademische Abschlüsse:
Studium
1930
Dipl. an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin
Promotion
1931
Dr. phil. bei Hermann Otto Laurenz Fischer an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin
Titel der Arbeit: "Über Oxycarbonsäuren der Cyc!ohexanreihe"
Habilitation
1943
Dr. phil. habil. für Organische Chemie durch die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen
Habilitation
1945-1946
venia legendi für Chemie an der Philosophischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg
akademische Selbstverwaltung:
1947-1965
Direktor des Instituts für Organische Chemie
1947-1948
Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Philosophischen Fakultät
1948-1950
Rektor
1950-1952
Prorektor
1965-1970
Gründer und Direktor des Instituts für Molekulare Biologie, Biochemie und Biophysik
weitere Mitgliedschaften:
1946
Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft, 1948-1950 Präsident
1960
Göttinger Akademie der Wissenschaften (ordentliches Mitglied)
Ehrungen:
1950
Karmarsch-Denkmünze
1961
Emil-Fischer-Medaille
1966
Dr. med. h.c. an der Universität Hamburg
1973
Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
weitere Informationen:
Hans Inhoffen entwickelte 1938 gemeinsam mit Walter Hohlweg das Estrogen "Ethinylestradiol".
1950 gelang ihm die Totalsynthese von β-Carotin,1959 von Vitamin D 3 und 1966 die Partialsynthese von Chlorophyll b.
Nach Hans Inhoffen sind der Hans-Herloff-Inhoffen-Preis, die Inhoffen-Medaille und die Inhoffen-Vorlesung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung benannt.
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