| 1959-1967 | Technische Hochschule (1937-1967) |
| 1968-1978 | Technische Universität (seit 1968) |
| 1932 | Reifeprüfung an der Oberrealschule zum Dom in Lübeck |
| 1932-1937 | Studium des Bauingenieurswesens an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden |
| 1935 | Baustellentätigkeit in Lübeck |
| 1938 | Tätigkeit bei der Firma Brassert & Co. Berlin, Planung der Hermann-Göring-Werke in Salzgitter |
| 1939 | Tätigkeit in der freien Wirtschaft als Bauleiter |
| 1939-1941 | Selbständigkeit als beratender Ingenieur in Lübeck (v. a. Entwurf, Konstruktion und Bauleitung der Erweiterung der Berlin-Lübecker-Maschinenfabriken) |
| 1941-1944 | Bauleiter beim Tauernkraftwerk im Auftrag der Firma Beton- und Monierbau in Österreich, zeitweise stellvertretender Betriebsleiter (dabei vermutlich auch zuständig für das Zwangsarbeiterlager Kaprun) |
| 1946-1947 | Statiker in der Bauverwaltung der Hansestadt Lübeck |
| 1947-1959 | Städtischer Baurat und Leiter der Prüfstelle für Statik, Lübeck |
| 1955 | Abgelehnter Ruf an die Königlich Sächsische Technische Hochschule Dresden |
| Studium | 1937 | Dipl.-Ing. an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden |
| Promotion | 1939 | Dr.-Ing. bei Prof. Dr. Reinhold im Fach Bauingenieurwesen an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden Titel der Arbeit: "Regenabfluß von Straßenflächen" |
| ab 1963 | Leiter der Abteilung für Architektur |
| ab 1965 | Dekan der Fakultät für Bauwesen |
| ab 1960 | Prüfingenieur für Baustatik |
| ab 1983 | Korrespondierendes Mitglied im Sonderforschungsbereich 315 "Erhalten historisch bedeutsamer Bauwerke", Karlsruhe |
| 1947-1959 | Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. (Vorsitzender des Landesarbeitskreises Beton) |
| ab 1971 | Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft |
| Im Zeitraum 1944-1945 stand Klaus Pieper im Wehrdienst. |
| Im Jahr 1947 erstellte Klaus Pieper eine erste bautechnische Diagnose der Marienkirche in Lübeck, die die konstruktive Grundlage ihres Wiederaufbaus legte. In der unmittelbaren Nachkriegszeit war er u. a. mit Arbeiten zur Bunkerentfestigung befasst. |
| Gemeinsam mit dem Baumeister Erich Trautsch entwickelte Klaus Pieper das nach beiden benannte Trautsch-Pieper-Verfahren zur Herstellung leichter, kostensparender und nicht brennbarer Dachstühle aus Schlacke-Hohlformsteinen anstatt aus Holz, für das Trautsch 1953 ein Patent erhielt. |
| Während der Professorentätigkeit Klaus Piepers am Lehrstuhl in Braunschweig wurde mit Hilfe eines Siloversuchsfelds die Baunorm DIN 1055 Teil 6 für Silobauten entwickelt. |
| Klaus Pieper besaß seit 1961 ein eigenes Ingenieurbüro, ab 1971 in Partnerschaft mit seinem früheren Assistenten Peter Martens. |
| Zu den Doktoranden Klaus Piepers gehören Fritz Wenzel und Peter Martens. |
| Klaus Pieper war an der Sicherung von über 110 historischen Bauten beteiligt. |
| Vorlesungsverzeichnis |
| Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 407 (Personalakte). |
| Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 2 Nr. 582, Besetzung des Lehrstuhls. |
| martens+puller Ingenieurgesellschaft, Historie, in: martens-puller.de |
| Roland Böttcher / Kristiana Hartmann / Monika Lemke-Kokkelink, Die Architekturlehrer der TU Braunschweig 1814-1995. Braunschweiger Werkstücke 94. Braunschweig 1995, S. 222-223. |
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GND: 14389546X
[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/14389546X] |