geboren
am
31.05.1923
in
Königsberg/Preußen (Kaliningrad/Russland)
gestorben
am
10.01.2003
in
Braunschweig
Kurzbiographie:
1939
Abitur in Tilsit
1939
Studium der Chemie an der Universität Königsberg, Preußen
1939-1940
Studium der Chemie an Universität in Berlin
1940-1941
Studium der Chemie an der Universität Königsberg, Preußen
1946
Neuimmatrikulation für Philologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
1947-1949
Wiederaufnahme des Studiums der Chemie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
1949-1952
Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Anorganische Chemie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
1952
Oberingenieur und Privatdozent am Institut für Anorganische Chemie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
1956-1957
Vertretung des vakanten Ordinariats für Anorganische Chemie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
1958-1959
apl. Professor an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
1959-1960
a.o. Professor für Anorganische und Analytische Chemie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
1958-1961
Leiter der anorganischen Forschung der Farbwerke Hoechst AG, Frankfurt am Main
1961-1966
o. Professor für Anorganische Chemie der Technischen Hochschule Graz/Österreich
akademische Abschlüsse:
Studium
1948
Dipl.-Chemiker an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Promotion
1949
Dr. rer. nat. an der Universität Frankfurt am Main
Titel der Arbeit: "Untersuchungen über Cumarincarbonsäureester(3)"
Habilitation
1952
an der TH Aachen
Titel der Arbeit: "Beiträge zur Chemie des Schwefels"
weitere Mitgliedschaften:
1968
Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft (ordentliches Mitglied)
1972
Österreichische Akademie der Wissenschaften (korrespondierendes Mitglied)
1975
Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (ordentliches Mitglied)
1980
Rheinisch-Westfälischen Akademie zu Düsseldorf (korrespondierendes Mitglied)
1984
Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina zu Halle
Ehrungen:
1958
Chemie-Dozentenpreis des Fonds der Chemischen Industrie
1968
Frederic Stanley Kipping Award der American Chemical Society
1972
Johann Joseph Ritter von Prechtl-Medaille der Technischen Hochschule Wien
1979
Alfred Stock-Gedächtnispreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker
1980
Dr. techn. h.c. der Technischen Universität Graz/Österreich
weitere Informationen:
Im Jahr 1941 wurde Ulrich Wannagat zur Wehrmacht eingezogen und eingesetzt als Batterieführer mit Einsätzen in Russland, wo er schwere Verwundung erlitt.
Im Jahr 1995 baute Ulrich Wannagat ein Archiv des Königsberger Chemischen Instituts mit auf, das mittlerweile im Museum der Chemie in Göttingen zu finden ist.
Ulrich Wannagat war Herausgeber des "Fischer Lexikon Chemie".
Die hier bereitgestellten Dokumente und Bilder sind überwiegend urheberrechtlich geschützt. Wenn Sie Teile davon nutzen wollen, wenden Sie sich bitte an den Betreiber der Webseite.