gestorben
am
07.07.1997
in
Oberursel bei Frankfurt
Kurzbiographie:
-1939
Gynmasium Osterorde und Abitur an der Herder-Oberrealschule in Mohrungen
ab 1946
Studium der Chemie als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes an der TH Braunschweig
1953-1986
Tätigkeit im Labor für Lösungsmittel und Kunststoffe und im Labor für Farbenforschung der Farbwerke Hoechst AG
1961-
Direktionsassistent von Professor Schultheis
1964-1967
Forschungsleitung der Kunststoffforschung und Erteilung der Gesamtprokura der Farbwerke Hoechst AG
1968
Direktor der zentralen Forschungsabteilung der Farbwerke Hoechst AG
1969
Berufung in den Vorstand der Hoechst AG
Lehrauftrag für Technische molekulare Chemie an der Universität Mainz
akademische Abschlüsse:
Studium
1951
Dipl.-Ing an der TH Braunschweig
Promotion
07/1953
Dr. rer. nat.an der TH Braunschweig bei Hans Herloff
Titel der Arbeit: "Darstellung eines ringoffenen Steroids mit konjugiertem Triensystem"
Funktionen:
1971-
Vorstandsmitglied der Gesellschaft Deutscher Chemiker
1972-
Vorstizender des Kuratoriums Fonds der Chemischen Industrie
1973-1980
Vorsitzender des Fonds der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie (VCI)
1974
Kuratoriumsmitglied im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Mitglied des Comié Européen de la Recherche et du Développement
Senatsmitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft
weitere Mitgliedschaften:
1970-1986
Fond der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie (VCI)
Ehrungen:
1981
Dr. rer. nat. E.h. der TU München
1982
Carl Duisberg-Plakette der Gesellschaft Deutscher Chemiker
weitere Informationen:
Bis 1946 Kriegsdienst als Leutnant im Afrikakorps mit anschließender Kriegsgefangenschaft.
Weissermel entwickelte während seiner Zeit bei der Hoechst A.G. die Kunststoffe Hostaflon TF, Hostaform und Hostadur.
Weissermel besaß rund 100 Patente; der Verband der Chemischen Industrie gab anlässlich seines Ausscheidens das nicht im Handel erhältliche Buch "Weissermel von A bis Z" heraus.
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