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Eintrag von "Diedrich Johann Dieckmann"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000093 (abgerufen am 13.03.2026)

Dieckmann, Diedrich Johann

Dr.-Ing. Dr. chem.
 
1928-1935 o. Professor für Baustoffkunde und Technischen Ausbau
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1928-1935 Technische Hochschule (1878-1937)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Feuerlöschwesen
Fachgebiet:
56 Bauwesen


Lebensdaten:
geboren am 31.08.1878 in Twielenfleth
gestorben am 29.07.1936 in Braunschweig
Familie:
Vater: Carl Dieckmann (31.12.1838 in Spaden - 23.11.1911 in Hamburg), Hauptlehrer
Mutter: Anna Dieckmann geb. von Schasser (20.01.1841 in Twielenfleth - 15.12.1900 in Borstel)
Ehefrau: Anna Dieckmann geb. Gilgenburg
Sohn: Werner Dieckmann (geb. 23.08.1907)
Sohn: Günter Dieckmann (geb. 04.10.1919)
Tochter: Ilse Dieckmann (geb. 17.09.1911)

Kurzbiographie:
Volksschule in Borstel, Kreis York
1891-1896 Humanistisches Gymnasium in Stade
1896-1900 Gymnasium in Bremerhaven
1900-1905 Studium der Chemie und des Bauingenieurwesens an der Technischen Hochschule Hannover
1906-1919 Städtischer Brandmeister (Baudeputation und Feuerwehr) in Hamburg
1919-1920 Baurat und Studium (Chemie) an den Technischen Staatslehranstalten Hamburg
ab 1919 Lehrer an der Staatlichen Höheren Schule für Hoch- und Tiefbau, Hamburg
bis 1928 Studienrat der Baugewerkschule, Hamburg
akademische Abschlüsse:
Studium Chemisches Verbandsexamen, 2. Staatsprüfung (Baurat und Studienrat)
Promotion 1911 Dr.-Ing. und Dr. chem. an der Technischen Hochschule Hannover

akademische Selbstverwaltung:
1929-1935 Leiter des Baustofflaboratoriums
1931-1933 Vorstand der Abteilung für Architektur
Funktionen:
Leiter des Gaserkennungs- und Entgiftungsdienstes der Stadt Braunschweig
Sachverständiger und Gutachter für Bauausführungen und Baustoffe
weitere Mitgliedschaften:
Bund Deutscher Architekten
Deutsche Gesellschaft für Bauwesen
Deutscher Kalkbund
Deutscher Verband für die Materialprüfund der Technik
Ehrungen:
Ritterkreuz des Mecklenburgischen Greifenordens
weitere Informationen:
Dietrich Dieckmanns Lehrstuhl für Baustoffkunde wurde an Stelle des Lehrstuhls für Mittelalterliche Baukunst geschaffen und war, ebenso wie das Baustofflaboratorium, ein Novum innerhalb einer Architekturabteilung.
Im Zeitraum 01.08.1914 - 06.02.1919 leistete Dietrich Dieckmann Kriegsdienst.
Dietrich Dieckmann arbeitete unter anderem an "Muspratts Chemie" mit.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 817 (Personalakte).
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1 Nr. 251 (BI. 40ff)
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1, Nr. 246 (B1.1)
Roland Böttcher, Die Architektur-Lehrer der Technischen Hochschule Braunschweig 1914-1960. Braunschweig 1987, S. 225f
Internet-Ressourcen:
GND: 172054761

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13.03.2017 / 16.08.2023