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Eintrag von "Anton Ulrich von Erath"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000126 (abgerufen am 16.06.2026)

Erath, Anton Ulrich von

 
 
1745-1747 Lehrer der Geschichte und Kurator

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1745-1747 Collegium Carolinum (1745-1808)
Fachgebiet:
15 Geschichte


Lebensdaten:
geboren am 17.03.1709 in Braunschweig
gestorben am 26.08.1773 in Dillenburg
Familie:
Vater: Johann Peter E., Kapitular des St. Blasius-Stifts Braunschweig
Mutter: Margarethe E., geb. Meyer, verwitwete Wietfeld
Ehefrau: Sophia Anna Blandina E., geb. von Alers, Heirat 04.04.1741
Sohn: 2 Söhne
Tochter: 4 Töchter

Kurzbiographie:
02.04.1727- 1730 Jura-Studium an der Universität Helmstedt
1732 Hofmeister in Marutendorf/Holstein
1735 Untersuchungen in Wolfenbüttel zur braunschweigischen Geschichte
1736 Stiftsarchivar in Quedlinburg
Diplomatische Tätigkeit für die Fürstäbtissin (Quedlinburg)
1742 Assessor am Hofgericht Wolfenbüttel
1743-1747 Stadtarchivar in Braunschweig
1745 Gründer der Intelligenzanstalt
1745-1747 Gründer und Herausgeber der Braunschweigischen Anzeigen
22.08.1747 Regierungsrat, Archivar und Deduzent in Dillenburg
Ausführung zahlreicher diplomatischer Aufträge
1758 Übernahme des Referats für das gesamte Kriegswesen in Dillenburg
1765 Amtsenthebung als Archivar und Deduzent, Beschlagnahmung des wissenschaftlichen Werkes (Frühjahr)
1768 Völlige Rehabilitierung

akademische Selbstverwaltung:
1745-1747 Kurator
Ehrungen:
1741 Hofrat
08.1771 Geheimer Justizrat
weitere Informationen:
1734 Reise nach Wien/Österreich.
Aufenthalt in Lübeck.
1742-1745 war Erath Mitbegründer des Collegium Carolinum.
1750 Erneuerung des bisher nicht geführten Adelstitels durch den Kaiser.


Quellen:
Stadtarchiv Braunschweig, H VIII A: 1054
Johann Joachim Eschenburg, Entwurf einer Geschichte des Collegii Carolini in Braunschweig 1745-1808, Berlin und Stetin 1812, Nachdruck Braunschweig 1974 (Beiträge zur Geschichte der Carolo-Wilhelmina, 2,1)
Mundhenke, Herbert: Die Matrikel der Universität Helmstedt 1685-1810. Bd. 3. Hildesheim 1979. S. 142.
Internet-Ressourcen:
GND: 100793886

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