Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Otto Föppl"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000139 (abgerufen am 30.05.2026)

Föppl, Otto

Dr.-Ing. habil.
 
1920-1951 ao./apl. Professor für Festigkeitslehre und Schwingungstechnik

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1920-1937 Technische Hochschule (1878-1937)
1937-1958 Technische Hochschule (1937-1967)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Schwingungsfestigkeit von Werkstoffen
Fachgebiet:
50 Technik allgemein


Lebensdaten:
geboren am 06.04.1885 in Leipzig
gestorben am 19.03.1963 in Sehnde
Familie:
Vater: August Föppl, Prof. für Maschinenbau an der TH München
Ehefrau: Madelon Schulz
Kinder: 3 Kinder

Kurzbiographie:
Realgymnasium
1904-1908 Studium des Maschinenbaus an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
1909-1911 Assistent (bei Prandtl) am Aerodynamischen Institut der Georg-August-Universität Göttingen
1911-1913 Versuchsingenieur (bei Junkers) an der Großölmaschinenversuchsanstalt in Aachen
1913-1914 Patentingenieur bei der M.A.N.
1914-1920 Marine-Beamter und Torpedoressort (unter anderem Leiter eines Betriebes in der U-Bootabteilung) bei der Reichswerft Wilhelmshaven
akademische Abschlüsse:
Promotion 1911 Dr.-Ing. an der (Königlich) Rheinisch-Westfälischen Technische Hochschule Aachen
Titel der Arbeit: "Über Windkräfte an Flächen und Drähten"
Habilitation 1920 an der Rheinisch-Westfälischen Technische Hochschule Aachen

akademische Selbstverwaltung:
ab 1920 Vorstand des Festigkeitslaboratoriums
weitere Mitgliedschaften:
Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft
weitere Informationen:
Während des Ersten Weltkrieges war Otto Föppl in Braunschweig zusammen mit Adam Hofmann und dem Stahlindustriellen Böker in der Durchführung von Versuchen zur Schwingungsfestigkeit von Edelstahlsorten für die Kraftfahrzeugindustrie tätig.
Otto Föppls Lehrstuhl für Festigkeitslehre ist 1920 aus der Aufteilung der Professur von Rudolf Schöttler hervorgegangen (zweiter Lehrstuhl: Lehrstuhl für Wärmemechanik und Verbrennungskraftmaschinen von Richard Düll); auch die Laboratorien wurden in das Festigkeitslaboratorium und in das Lababoratorium für Verbrennungskraftmaschinen aufgeteilt.
Zeitlebens hielt Otto Föppl u.a. folgende Patente: Verfahren zur Oberflächenverfestigung von Drehstäben; Werkstoffdämpfung.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1 Nr. 25.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1 Nr. 148 (Föppl zum Fall Lessing)
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1 Nr. 254
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1 Nr. 267
Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft 21, 1969, S. 63.
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 7.
Internet-Ressourcen:
GND: 139622128

[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/139622128]


eingestellt / geändert:
14.03.2017 / 01.03.2024