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Eintrag von "Karl Wilhelm Adolf Frölich"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000155 (abgerufen am 26.05.2026)

Frölich, Karl Wilhelm Adolf

Dr. jur. habil.
 
1921-1923 Dozent für Rechtskunde
1923 a.o./apl. Professor für Rechtswissenschaft
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1921-1923 Technische Hochschule (1878-1937)
Institut:
1921-1923
Lehr- und Forschungsgebiete:
Deutsches Recht
Kirchenrecht
mittelalterliches Städtewesen
Fachgebiet:
86 Recht


Lebensdaten:
geboren am 14.04.1877 in Oker (Goslar)
gestorben am 29.04.1953 in Gießen
Familie:
Vater: Adolf Frölich, Hütteninspektor
Mutter: Charlotte F., geb. Badenhausen
Ehefrau: Marie Jordan, (Heirat 1923)

Kurzbiographie:
bis 1895 Realgymnasium in Goslar
1895-1900 Geschichts- und Jura-Studium an den Universitäten Jena und Göttingen
1900 Referendar
1904 Gerichtsassessor
1909 Regierungsassessor
1910 Landrichter
1914-1923 Landgerichtsrat
1918-1920 Wissenschaftliche Forschungsarbeiten in Goslar
1920 Leiter des Reichsausgleichsamts
1923-1953 o. Professor für Deutsches Recht, Kirchenrecht, Bürgerliches- und Handelsrecht an der Universität Gießen
1945-1953 Lehrbeauftragter an den Universitäten Marburg und Frankfurt am Main
1948 Gastprofessur an der Humboldt-Universität Berlin
1953 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 1900 1. Staatsexamen
Studium 1904 2. Staatsexamen
Promotion 1910 Dr. jur. bei Schultze an der Universität Freiburg
Titel der Arbeit: "Die Gerichtsverfassung von Goslar im Mittelalter"
Habilitation 27.07.1921 an der Universität Leipzig
Titel der Arbeit: "Das Goslarer Domstift in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Geschichte des Verhältnisses zwischen Stadt-gemeinde und Kirche im Mittelalter"

Funktionen:
Mitglied in mehreren Historischen Kommissionen (z.B. in Hessen und Niedersachsen)
weitere Mitgliedschaften:
Geschichts- und Heimatschutzverein Goslar
Ehrungen:
Ehrenmitglied des Geschichts- und Heimatschutzvereins Goslar
Eiserne Kreuz I. Klasse und zahlreiche andere Kriegsauszeichnungen
weitere Informationen:
Kriegsdienst 1914-1918 und 1941/42.
Frölich unternahm viele Reisen, unter anderem nach Ägypten und Palästina.
Er war Mitglied der Burschenschaft Alemannia.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1 Nr. 103
Niedersächsische Lebensbilder, hrsg. von Otto Heinrich May und Edgar Kalthoff, Band 3, S. 81ff.
Nachruf in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung 71, 1954, S. 545ff
Harz-Zeitschrift 5/6, 1954, S. 141ff.
Der Anschnitt 5, 1953, S. 42.
Beiträge zur Geschichte der Stadt Goslar, Heft 13, 1952.
Frölich-Festschrift
Internet-Ressourcen:
GND: 116830964

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14.03.2017 / 16.08.2023