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Eintrag von "Edmund Friedrich Frohne"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000156 (abgerufen am 12.12.2025)

Frohne, Edmund Friedrich

Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. rer. pol. h.c.
 
1941-1968 Honorarprofessor für Verkehrswesen

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1941-1967 Technische Hochschule (1937-1967)
1968 Technische Universität (seit 1968)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Eisenbahnwesen
Fachgebiet:
55 Verkehrswesen, Verkehrstechnik


Lebensdaten:
geboren am 22.06.1891 in Leipzig
gestorben am 08.08.1971 in Frankfurt am Main
Familie:
Vater: Ferdinand Frohne, Kaufmann
Ehefrau: Arstäa Christidis, (Heirat 1914)
Sohn: 1 Sohn
Tochter: 2 Töchter

Kurzbiographie:
Schulebesuch in Leipzig
Studium von Bauingenieurwesen, Eisenbahnwesen und Verkehrswesen an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden
1918-1923 Baubeamter beim Eisenbahn-Neubauamt in Dresden
ab 1923 Baubeamter bei der Reichsbahndirektion in Dresden
1937 Reichs- und Oberreichsbahnrat
1938-1945 Abteilungspräsident der Reichsbahndirektion Hannover, u.a. betraut mit der Umgestaltung von Bahnhofsanlagen im Raum Braunschweig
1945 Abteilungspräsident der Reichsbahn und Abteilungsleiter im braunschweigischen Staatsministerium für Arbeit und Technik, dann Ministerialdirektor und Staatssekretär für Verkehr im Niedersächsischen Verkehrsministerium
1947-1949 Direktor der Hauptverwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebietes
1949 Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium
1952-1956 Erster Präsident der Deutschen Bundesbahn in Frankfurt am Main
akademische Abschlüsse:
Studium 1914 1. Staatsexamen als Baubeamter
Studium 1919 2. Staatsexamen als Baubeamter
Promotion 1926 Dr.-Ing. an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden

Funktionen:
1933-1939, 1957 Berater der griechischen Regierung in Eisenbahn- und sonstigen Verkehrsfragen
1941-1945 Leiter des Verkehrsausschusses der Reichsvereinigung Kohle
1949 Gutachter der Schweizer Regierung bei der Neugestaltung der Verkehrsanlagen von Zürich
Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Bundesverkehrsministeriums
Vorsitzender der Studiengesellschaft Leichtbau der Verkehrsflugzeuge
weitere Mitgliedschaften:
1943 Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft
Akademie für Städtebau und Landesplanung
Ehrungen:
1955 Dr.-Ing. E.h. der Technischen Hochschule München
1955 Ehrenbürger der Stadt Braunschweig
1955 Großes Bundesverdienstkreuz
Dr. rer. pol. h.c. der Universität Köln
Karmasch-Denkmünze der Hannoverschen Hochschulgemeinde
griechischer Phönix-Orden
Komturkreuz mit Stern und Schulterblatt
weitere Informationen:
Im Zeitraum 1914-1918 leistete Edmund Frohne Kriegsdienst als Eisenbahnpionier.
Edmund Frohne war Schöpfer von Entwürfen für große Personen- und Rangierbahnhöfe (u.a. Neuer Bahnhof in Braunschweig).


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Nachruf in: Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft 23, 1971/72, S. 363ff
Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft 21, 1969, S. 114.
Internet-Ressourcen:
GND: 116831634

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14.03.2017 / 09.11.2023