Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Helmut Paul Emil Hartmann"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000199 (abgerufen am 17.01.2026)

Hartmann, Helmut Paul Emil

Dr.-Ing. habil.
 
1946-1953 a.o. Professor für anorganische Chemie
1953-1963 o. Professor für anorganische Chemie

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1946-1963 Technische Hochschule (1937-1967)
Institut:
Institut für anorganische Chemie
Lehr- und Forschungsgebiete:
Synthese metall- und elementorganischer Verbindungen mit Acetylen und Acetylenderivaten, Analysen von Talsperren-, Fluss-, Trink- und Kesselspeisewasser, Untersuchungen an Gläsern und Baustoffen
Fachgebiet:
35 Chemie


Namensvarianten:
Hellmuth
Hellmut
Lebensdaten:
geboren am 20.08.1895 in Breslau (Wroclaw/Polen)
gestorben am 21.12.1986 in Braunschweig

Kurzbiographie:
Reform-Realgymnasium in Breslau
1916-1921 Chemie-Studium an der TH Breslau
1921-1936 wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann Oberassistent am anorganisch-chemischen Institut der TH Breslau
1936-1938 a.o. Professor am anorganisch-chemischen Institut der TH Breslau
1938-1946 Vertretung des Lehrstuhls für anorganische Chemie an der TH Braunschweig
1963-1975 weiterhin Vorlesungstätigkeit an der TH Braunschweig
akademische Abschlüsse:
Studium 1921 Diplom in Chemie an der TH Breslau
Promotion 19.10.1923 Dr.-Ing. an der TH Breslau
Titel der Arbeit: "Über die Siedepunkte der Erdalkalimetalle"
Habilitation 08.05.1931 an der TH Breslau
Titel der Arbeit: "Elektrolysen in geschmolzenen Alkaliphos-phaten"

akademische Selbstverwaltung:
1939-1963 Begründer und Direktor des Institutes für anorganische Chemie
1948-1949 Leiter der mathematisch-naturwissenschaftlichen Abteilung
1954-1955 Dekan der Naturwissenschaftlich-Philosophischen Fakultät
Funktionen:
Gutachter und Mitglied des Ausschusses zur Vergabe von Lottomitteln
Gutachter im ministeriellen Ausschuss zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Niedersachsen
Leiter des wissenschaftlichen Prüfungsamtes für das höhere Lehramt
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
1955 Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft (Leitung der nat.-math. Klasse 1962-1964)
weitere Mitgliedschaften:
ab 1934 Mitglied in der Reichdozentenschaft
Verein Deutscher Chemiker bzw. Gesellschaft Deutscher Chemiker
Ehrungen:
26.10.1934 Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer
Parteimitgliedschaften:
01.05.1933 NSDAP
01.07.1934 Mitglied im NSV


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1 I Nr. 60.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B 7 Nr. 296 (Personalakte).
Nachruf von Ulrich Wannagat, in: Jahrbuch der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft, 1988, Braunschweig 1988, S. S. 255-259.
Nachruf in: Mitteilungen der TU Braunschweig, 22, Heft 1, 1987, S. 73.
F.-W. Falius, Ulrich Wannagat, Das wissenschaftliche Werk Hellmuth Hartmanns, in: Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft, 40, 1988, S. 87-100.
Mitteilungen der TU Braunschweig, 10, Heft 3, 1975, S. 46f.
Mitteilungen der TU Braunschweig, 16, Heft 1, 1981, S. 70.
Mitteilungen der TU Braunschweig, 20, Heft 2, 1985, S. 76.
Lebenslauf in: Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft 21, 1969, S. 123.
weitere Literatur:
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 41-43.
Internet-Ressourcen:
GND: 1122926332

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