Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Heinrich Johann Hohenner"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000231 (abgerufen am 17.06.2026)

Hohenner, Heinrich Johann

Dr.-Ing. habil.
 
1907-1910 o. Professor für Geodäsie
(Vorgänger, Nachfolger)

(Kurzeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1907-1910 Technische Hochschule (1878-1937)
Lehr- und Forschungsgebiete:
geodätische Instrumentenkunde
Fachgebiet:
38 Geowissenschaften


Lebensdaten:
geboren am 07.12.1874 in Wunsiedel
gestorben am 29.04.1966 in Darmstadt
Familie:
Vater: Johann Kari H., Zinngießereimeister
Mutter: Katharina H., geb. Gebhardt
Ehefrau: Emilie H., geb. Oberländer, (Heirat 1902), Tochter des Kunstmalers u. Professors Oberländer
Sohn: 3 Söhne

Kurzbiographie:
1890-1892 Realschule und Industrieschule Nürnberg
1892-1894 Studium der Geodäsie an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
1894-1896 Tätigkeit beim Vermessungsamt Wunsiedel
1896-1898 Assistent an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München, nebenbei Durchführung größerer Vermessungsarbeiten in Tirol
1898-1902 Privatdozent an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
1902-1907 a.o. Professor an der Technischen Hochschule Stuttgart
1910-1966 o. Professor für Geodäsie an der Technischen Hochschule zu Darmstadt
1949 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 1894 Dipl.-Ing. Geodäsie an der an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
Studium 1896 Staatsexamen in Geodäsie
Habilitation 18.03.1898 an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
Titel der Arbeit: "Untersuchungen über die Änderungen der Höhenlage einiger Fixpunkte des bayerischen Präzisionsnivellements"
Promotion 22.06.1904 Dr.-Ing. an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
Titel der Arbeit: "Graphisch-mechanische Ausgleichung trigonometrisch eingeschalteter Punkte"

akademische Selbstverwaltung:
1907-1910 Vorstand der Sammlung für Geodäsie
Ehrungen:
1944 Ehrenbürger der Stadt Wunsiedel
Ehrenmitglied des Vereins für Vermessungswesen
weitere Informationen:
Nachfolger von C. Koppe.
Erfindungen und Verbesserungen auf dem Gebiet der geodätischen Instrumentenkunde, wie z.B. den „Hohennerschen Präzision Distanzmesser", Mikroskop zum Messen kleiner Größen.
Hohenner machte sich u.a. um die Neuordnung des hessischen Vermessungswesens verdient.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Best. 12 Neu 5 Nr. 1993
Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Best. 12 Neu 5 Nr. 6582 Vol. III
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. T002 (Sammlung Gerke).
C. Wolf, Verzeichnis der Hochschullehrer der TH Darmstadt. Höhere Gewerbeschule - Technische Schule - Polytechnische Schule - Technische Hochschule. Teil 1: Kurzbiographien 1836-1945. (Darmstädter Archivschriften, 3). Darmstadt 1977, S. 20.
Herbert H. Ahrens, Geschichte des Deutschen Vereins für Vermessungswesen (DVW), Stuttgart 1985 (Zeitschrift für Vermessungswesen, Sonderheft), S. 69.
Zeitschrift für Vermessungswesen 79, 1954, S. 385f
Zeitschrift für Vermessungswesen 89, 1964, S. 480
Bericht der Deutschen Geodätischen Kommission 1954, S. 63ff.
G. Ewald und W. Ohlemutz, Heinrich Hohenner. Eine Würdigung seiner Lebensarbeit aus Anlaß seines 80. Geburtstages. Hrsg. vom DVW Landesverein Hessen, o. O., o. J.
Internet-Ressourcen:
GND: 116956534

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16.03.2017 / 16.08.2023