Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Georg Ferdinand Howaldt"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000236 (abgerufen am 12.04.2026)

Howaldt, Georg Ferdinand

 
 
1836-1838 Lehrer für Modellieren und Bossieren
1838-1883 Professor für Modellieren und Bossieren
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1836-1862 Collegium Carolinum (1835-1862)
1862-1877 Polytechnicum (1862-1877)
1878-1883 Technische Hochschule (1878-1937)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Künstlerische Ausbildung


Lebensdaten:
geboren am 08.04.1802 in Braunschweig
gestorben am 19.01.1883 in Braunschweig
Familie:
Vater: David Ferdinand H. (1772-1850), Goldschmied in Braunschweig
Mutter: Dorothee Friederike Christiane H., geb. Zwicker (1767-1823)
Ehefrau: Barbara H., geb. Hächinger (*1800), Heirat 1854
Sohn: 1 Sohn
Tochter: 1 Tochter
andere: Georg Howaldt (1841-1909), Onkel, Werftunternehmer und Begründer der Howaldt-Werke

Kurzbiographie:
Waisenhausschule Braunschweig
Goldschmiedelehre und Unterricht im Zeichnen und Modellieren beim Kupferstecher Friedrich Barthel, Braunschweig
1822-1828 Gehilfe des Goldschmieds Häberlein, Nürnberg, und Bildhauerei sowie- giesserei bei Daniel Burgschmiet, Nürnberg
1828 Besuch der Polytechnischen Schule Nürnberg
1829 Bildhauer beim Bau des Schlosses Reinhardtsbrunn (Friedrichroda)
Rückkehr an die Polytechnische Schule Nürnberg
1834-1835 Lehrer der Gewerbeplastik an der Polytechnischen Schule Nürnberg
Künstler in Braunschweig

weitere Mitgliedschaften:
Mitglied des Gewerbevereins
Ehrungen:
1863 Inspektoren-Titel
1863 Königlicher Hannoverscher Guelfen-Orden 4. Klasse
1874 Ritterkreuz des Ordens Heinrichs des Löwen
weitere Informationen:
Georg Howaldt unternahm etwa 1853 Kunstreise nach Italien.
Zu den Arbeiten Georg Howaldts in Braunschweig zählen u.a.: Guss des Lessing-Denkmals (1850); Quadriga auf dem Residenzschloss (1863) – bei Schloßbrand zerstört (1865) – zweite Fassung der Quadriga (1868); Brunnenstandbild Heinrichs des Löwen am Hagenmarkt (1869); Denkmäler der Herzöge Karl Wilhelm Ferdinand und Friedrich Wilhelm am Schlossplatz.
Georg Howaldt entwickelte das Verfahren der Kupfertreiberei – seine Gießerei am Steinweg galt als die beste Werkstatt in Deutschland.


Quellen:
Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Best. 12 Neu 5 Nr. 2018 (Personalakte)
Braunschweigische Anzeigen 1843, S. 2155
Stadtarchiv Braunschweig, H VIII A: 1927
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. T2, Sammlung Gerke
Roland Böttcher, Die Architekturlehrer der Technischen Hochschule Braunschweig 1814-1960, Braunschweig 1987, S. 52, S. 138.
Theodor Müller, Lehrkräfte am Collegium Carolinum zu Braunschweig zwischen 1814 und 1862, Braunschweig 1973 (Beiträge zur Geschichte der Carolo-Wilhelmina, 1), S. 117-119.
weitere Literatur:
H. Riegel, Georg Howaldt und die Kunst, in: ders., Kunstgeschichtliche Vorträge, Braunschweig 1877, S. 364-366.
Internet-Ressourcen:
GND: 117014761

[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/117014761]


eingestellt / geändert:
24.03.2017 / 16.08.2023