| evangelisch-lutherisch |
| Vater: | Ernst Jensen, Gutsinspektor |
| Ehefrau: | Isolde Gudrun Sieglinde Jensen geb. Schellbach, Heirat 24.06.1922 |
| Oberrealschule und Kieler Präparandeum | |
| Volksschullehrerseminar in Eckernförde-Borby | |
| 1899-1902 | Lehrer an einer Landschule, Ferienkurse an der Universität Kiel |
| 1902-1903 | Elementarlehrer an der Stadtschule in Lauenburg an der Elbe |
| 1904-1919 | Volksschullehrer in Hamburg |
| 1919-1920 | Tätigkeit im Arbeiterbildungswesen der Stadt Düsseldorf, u.a. als Dozent an der Volkshochschule |
| 1920-1929 | Lehrer und Rektor an der Rütlischule Berlin-Neukölln |
| 1942-1943 | Lehrgangsleiter in Utrecht/Niederlande im Auftrag des Deutschen Volksbildungswerkes der Wehrmacht, u.a. Durchführung von KdF-Lehrgängen "für volkstümliches Werkschaffen" |
| 1950 | Gründung einer Privatschule bei Aurich |
| Studium | 1899 | Seminar-Abgangsprüfung |
| Studium | 1903 | 2. Lehrerprüfung in Hamburg |
| Kritiker bei der „Düsseldorfer Volkszeitung", u.a. für Schule und Theater | |
| Mitglied der amtlichen Kommission für Versuchsschulen in Hamburg | |
| 1947-1951 | Mitglied des Niedersächsischen Landtags für die SPD |
| 1929 Reise nach Berlin im Auftrag des Braunschweigischen Volksbildungsministers Dietrich Klagges. |
| Der Sozialdemokrat Jensen war für die Nationalsozialisten vor allem wegen seiner fortschrittlichen pädagogischen und bildungspolitischen Ansichten unbequem und wurde von Volksbildungsminister Dietrich Klagges in den Ruhestand versetzt, sein Ruhegehalt wurde gekürzt und für widerruflich erklärt. |
| Nach 1940 bot Jensen für die Betreuung der Besatzungstruppen der Wehrmacht in Utrecht Werkstattarbeit als Freizeitgestaltung an, 1943 aufgrund einer Denunziation entlassen. Bis Kriegsende bei seiner Schwester in der Nähe von Aurich. |
| 1946 rehabilitiert und vom Braunschweigischen Staatsministerium in die Rechte eines entpflichteten ao. Professors mit entsprechenden Bezügen eingesetzt. |
| Vorlesungsverzeichnis |
| Universitätsarchiv der TU Braunschweig, Best. A 1 Nr. 143. |
| Universitätsarchiv der TU Braunschweig, Best. B7 Nr. 322 (Personalakte). |
| Schulblatt für Braunschweig und Anhalt 42, 1929, S. 865ff |
| W. Scheibe, Die reformpädagogische Bewegung 1900-1932, 8. erg. Aufl., Weinheim 1982, S. 150f |
| Uwe Sandfuchs, Universitäre Lehrerausbildung in der Weimarer Republik und im Dritten Reich. Eine historisch-systematische Untersuchung am Beispiel der Lehrerausdsbildung an der Technischen Hochschule Braunschweig (1918-1940). Bad Heilbrunn/Obb. 1978, S. 252ff. |
| Michael Wettern, Daniel Weßelhöft, Opfer nationalsozialistischer Verfolgung an der Technischen Hochschule Braunschweig 1930 bis 1945, Hildesheim u. a. 2010 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 5), S. 138-140. |
|
GND: 131576100
[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/131576100] |