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Eintrag von "August Bernhard Kumm"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000288 (abgerufen am 16.06.2026)

Kumm, August Bernhard

Dr. phil. habil.
 
1923-1929 Privatdozent für Geologie und Lagerstättenlehre
1929-1939 a.o. Professor für Geologie und Lagerstättenlehre
1939-1942 a.o./nicht beamteter apl. Professor für Geologie und Lagerstättenlehre
1942-1946 Diätendozent für Geologie und Lagerstättenlehre

(Kurzeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1923-1937 Technische Hochschule (1878-1937)
1937-1946 Technische Hochschule (1937-1967)
1950-1963 Technische Hochschule (1937-1967)
Institut:
Mineralogisch Geologisches Institut
Lehr- und Forschungsgebiete:
Minerallagerstätten (insbesondere Erdöl)
Sedimentpetrographie
Mineralogie und Geologie Niedersachsens
Hydrologische Untersuchungen (praktisch orientiert)
Fachgebiet:
38 Geowissenschaften


Lebensdaten:
geboren am 29.01.1890 in Varel
gestorben am 27.08.1963 in Braunschweig
Familie:
Vater: Georg Kumm, Zigarettenfabrikant
Mutter: Gesine Anna K., geb. Krudop
Ehefrau: Martha Kleeberg, (Heirat 2.10.1919)
Tochter: 2 Töchter

Kurzbiographie:
1909-1914 Oberrealschule in Marburg, München, Grenoble und Heidelberg
1919 Assistent an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
1946 Entlassung aus der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig aus politischen Gründen
akademische Abschlüsse:
Promotion 1919 Dr. phil. nat. bei W. Salomon-Calvi an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Titel der Arbeit: "Entstehung und Eindrücke in Geröllen"
Habilitation 1923 an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
Titel der Arbeit: "Über sekundäre Mineralbildungen im Brauneisenoolith des unteren Lias von Harzburg und ihre Bedeutung für die Oolithbildung" (Stuttgart 1924)

akademische Selbstverwaltung:
1934-1939 Leiter des Geologischen Institutes
weitere Mitgliedschaften:
Deutsche Geologische Gesellschaft
Geologische Vereinigung
Oberrheinischer Geologischer Verein
Ehrungen:
Eiserne Keuz II. Klasse
Friedrich August Kreuz II.
weitere Informationen:
August Kumm war als Kriegsfreiwilliger im Zeitraum 1914-1918 im Kriegsdienst; zuletzt als Leiter einer Armeegeologengruppe an der Westfront.
Im Zeitraum 1939-1945 stand August Kumm als ‚Wehrgeologe‘ im Kriegsdienst.
August Kumm hielt das Patent DRP 801 907 (1948) „Herstellung von Leichtbausteinen“.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1 Nr. 75.
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 6, S. 38, S. 182.
Internet-Ressourcen:
GND: 11660977X

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24.03.2017 / 09.11.2023