Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Heinrich Friedrich August Lacour"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000291 (abgerufen am 14.12.2025)

Lacour, Heinrich Friedrich August

 
 
1925-1934 Dozent für Leibesübungen
1934-1945 beamteter planmäßiger Akademischer Turn- und Sportlehrer
1950-1966 beamteter planmäßiger Akademischer Turn- und Sportlehrer

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1925-1937 Technische Hochschule (1878-1937)
1937-1945 Technische Hochschule (1937-1967)
1950-1966 Technische Hochschule (1937-1967)
Institut:
Institut für Leibesübungen
Fachgebiet:
76 Sportwissenschaft


Lebensdaten:
geboren am 19.08.1901 in Minden in Westfalen
gestorben am 26.10.1976 in Braunschweig
 Konfession:
evangelisch-lutherisch, ab 28.12.1937 "gottgläubig"

Kurzbiographie:
Evangelische Volksschule in Westhofen in Westfalen
Realprogymnasium in Schwerte/Ruhr
1921 Abitur am Dürer-Realgymnasium in Hagen
1921-1923 Sport-Studium an der Deutschen Hochschule für Leibesübungen in Berlin
1923-1924 Sportlehrer an Fodors Fecht- und Gymnastikinstitut in Budapest/Ungarn
1924 Vereinssportlehrer bei Eintracht Braunschweig und im Schwimmverein in Braunschweig
1945 Suspendierung (30.06.1945) von der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig aus politischen Gründen
1950 Wiedereinstellung (Feb. 1950) an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
akademische Abschlüsse:
Studium 1923 Diplom als Turn- und Sportlehrer der Deutschen Hochschule für Leibesübungen Berlin

akademische Selbstverwaltung:
1931 Direktor des Hochschulinstitutes für Leibesübungen
Funktionen:
1958 Sportrat
1965 Obersportrat
weitere Mitgliedschaften:
07.11.1933 SA (Sport- und Schießreferent der SA-Brigade 58 und der Standarte 78, Führung des Sturmbanns I/46))
Parteimitgliedschaften:
01.08.1931 NSDAP
weitere Informationen:
Lacour unterrichtete in der HJ-Reichsführerschule auf Burg Campen in Flechtorf und war im NS-Lehrerbund Gauleiter der Fachschaft der freien Turn-, Sport- und Gymnastiklehrer.
1939 zum Kriegsdienst beim Flakregiment 36 in Wolfenbüttel eingezogen. Kriegsgefangenschaft April 1945 bis März 1946.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best A 1 I Nr. 236.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B 8, Nr. 356 (Personalakte).
Mitteilungen der TU Braunschweig 12, Heft 1/2, 1977, S. 66.
Daniel Weßelhöft, Von fleißigen Mitmachern, Aktivisten und Tätern. Die Technische Hochschule Braunschweig im Nationalsozialismus, Hildesheim u. a. 2012 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 6), S. 304-306.
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 134, 182.

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24.03.2017 / 24.05.2024