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Eintrag von "Ernst Karl Wilhelm Lübcke"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000316 (abgerufen am 12.12.2025)

Lübcke, Ernst Karl Wilhelm

Dr. phil. habil.
 
1929-1935 Privatdozent für Technische Physik
1935-1945 a.o./apl. Professor für Technische Physik

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1929-1937 Technische Hochschule (1878-1937)
1937-1945 Technische Hochschule (1937-1967)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Angewandte Physik
Schall und Akustik
Nachrichtenmitteltechnik und Elektroakustik (insbesondere im Zusammenhang mit militärischen Fragen)
Gasentladung
Fachgebiet:
33 Physik


Lebensdaten:
geboren am 16.12.1890 in Wolfenbüttel
gestorben am 02.12.1971
Familie:
Vater: Georg Lübcke, Studienrat
Ehefrau: Lina Kloppenburg, (Heirat 1918)
Sohn: 1 Sohn
Tochter: 1 Tochter

Kurzbiographie:
Herzogliches Gymnasium in Wolfenbüttel
1910-1915 Studium von Physik und Mathematik, dann Rechts- und Staatswissenschaften in Heidelberg, Berlin und Göttingen
1916-1919 Studium von Physik und Mathematik, dann Rechts- und Staatswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
1914-1916 Assistent (bei Prof. Simon) am Institut für angewandte Elektrizität in Göttingen
1916-1920 Wissenschaftlicher Referent (Arbeit an Problemen der U-Boot-Ortung) im Unterwassersignalwesen der Abteilung für Nachrichtenmittel der Inspektion des Torpedo- und Minenwesens der Reichsmarine in Kiel
1920-1923 Physiker der Abteilung Unterwasserschall-Signal-Apparate der Atlaswerke A.G. in Bremen
1923-1932 Leiter der physikalischen Abteilung im Forschungslaboratorium der Siemens & Halske A.G. in Berlin
ab 1933 Wissenschaftlicher Leiter im Dynamowerk der Siemens-Schuckert-Werke
1945-1946 Lehrbeauftragter an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg
1946 Professor an der Universität Rostock
1946-1953 Physiker in der UDSSR
1955 Honorarprofessor für Technische Akustik an der Technischen Universität Berlin
akademische Abschlüsse:
Promotion 25.07.1916 Dr. phil. bei Prof. Th. Simon an der Georg-August-Universität Göttingen
Titel der Arbeit: "Über die Aufnahme von Wech-selstromkurven unter Benutzung der ionisierenden Wirkung von Kathodenstrahlen"
Habilitation 1929 an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
Titel der Arbeit: "Eine Groß-Verstärkerröhre mit Quecksilberdampf"

akademische Selbstverwaltung:
1937-1945 Begründer und Leiter des Akustischen Laboratoriums
weitere Informationen:
Ernst Lübcke wurde nach seiner Tätigkeit an der TH Braunschweig Professor in Rostock und soll anschließend in die Sowjetunion verschleppt worden sein.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1, Nr. 100.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A II A 1 Nr. 90.
Internet-Ressourcen:
GND: 142386626

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24.03.2017 / 09.11.2023