Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Adolf Karl Friedrich Nickol"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000368 (abgerufen am 25.05.2026)

Nickol, Adolf Karl Friedrich

 
 
1868-1870 Lehrer für Freihandzeichnen
1870-1904 o. Professor für Freihandzeichnen
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1870-1877 Polytechnicum (1862-1877)
1878-1904 Technische Hochschule (1878-1937)
Fachgebiet:
56 Bauwesen


Namensvarianten:
Ferdinand Friedrich Adolph
Lebensdaten:
geboren am 10.03.1824 in Schöppenstedt
gestorben am 21.05.1905 in Braunschweig
Familie:
Vater: Heinrich Anton Carl Nickol, Färbermeister/Schönfärber in Braunschweig
Mutter: Johanne Magdalene Nickol, geb. Niemeier

Kurzbiographie:
1838 Studium der Kunstmalerei (u.a. Schüler von Brandes) am Collegium Carolinum, Braunschweig, und der Kunstakademie München
1850-1856 Tier- und Landschaftsmaler in Braunschweig
1856-1868 Lehrbeauftragter für Zeichnen und Malen

weitere Mitgliedschaften:
Kunstverein
Ehrungen:
1899 Geheimer Hofrat
1903 Kommandeurkreuz des Ordens Heinrichs des Löwen
Ehrenmitglied im Braunschweiger Kunstklub
weitere Informationen:
In den Jahren 1853/1854 unternahm Adolf Nickol einen Italienaufenthalt.
Im Januar 1906 veranstaltete das Herzogliche Museum Braunschweig zu Ehren Adolf Nickols eine Gedächtnisausstellung.
Adolf Nickols Schüler waren unter anderem Constantin Uhde und Otto Keitel.
Ölbilder, Studien und Skizzen Adolf Nickols sind u.a. im Städtischen Museum Braunschweig zu sehen.


Quellen:
Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Best. 12 Neu 5 Nr. 2515 (Personalakte)
Roland Böttcher, Katalog ehemaliger Architektur-Lehrer der Technischen Universität Braunschweig und ihrer Vorgänger, Braunschweig 1985, S. 90.
Theodor Müller, Lehrkräfte am Collegium Carolinum zu Braunschweig zwischen 1814 und 1862, Braunschweig 1973 (Beiträge zur Geschichte der Carolo-Wilhelmina, 1), S. 181.
Düsterdieck, Peter: Die Matrikel des Collegium Carolinum und der Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig 1745-1900. Hildesheim 1983. S. 181.
Roland Böttcher / Kristiana Hartmann / Monika Lemke-Kokkelink, Die Architekturlehrer der TU Braunschweig 1814-1995. Braunschweiger Werkstücke 94. Braunschweig 1995, S. 222-223.
weitere Literatur:
J. Hänselmann, Der Kunstklub in Braunschweig. 50jährige Denkwürdigkeiten, Braunschweig 1886
P. Lufft, Das Gästebuch Otto Ralfs, Braunschweig 1985, S. 91f.
Internet-Ressourcen:
GND: 1035105241

[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/1035105241]


eingestellt / geändert:
27.03.2017 / 16.08.2023