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Eintrag von "Karl Paul Pfleiderer"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000397 (abgerufen am 25.05.2026)

Pfleiderer, Karl Paul

Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h.
 
1912-1920 o. Professor für Maschinenbau
1920-1934 o. Professor für Maschineningenieurwesen
1935-1949 o. Professor für Strömungsmaschinen
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1912-1921 Technische Hochschule (1878-1937)
1921-1925 Technische Hochschule (1878-1937)
1926-1937 Technische Hochschule (1878-1937)
1937-1949 Technische Hochschule (1937-1967)
Institut:
Dampftechnisches Institut
Laboratorium für Dampfmaschinen und Pumpen
Versuchsfeld für Strömungsmaschinen und Dampferzeuger
Institut für Strömungsmaschinen und Dampferzeuger
Institut für Strömungsmaschinen
Lehr- und Forschungsgebiete:
Kreiselpumpen bzw. Strömungsmaschinen
Fachgebiet:
52 Maschinenbau, Energietechnik, Fertigungstechnik


Namensvarianten:
Carl
Lebensdaten:
geboren am 03.07.1881 in Waiblingen
gestorben am 07.08.1960 in Braunschweig
Familie:
Vater: Immanuel Karl Pfleiderer, Tuchmacher
Mutter: Marie Christiane Wilhelmine geb. Wirth
Ehefrau: Elise geb. Schweisguth
Ehefrau: Else geb. Franke
Sohn: Wolfgang
Sohn: Karl-Gerhard
Sohn: Helmut
Tochter: 1 Tochter

Kurzbiographie:
1890-1899 Oberrealschule in Cannstatt (Stuttgart-Bad Cannstatt)
1901-1905 Studium des Maschinenbaus an der Technischen Hochschule Stuttgart
1907-1908 Konstrukteur bei der Firma G. Kuhn in Berg bei Stuttgart
1908-1911 Oberingenieur bzw. Abteilungsvorstand bei Thyssen in Mühlheim/Ruhr
1949 Emeritierung (01.10.1949)
1949-1950 Weitere Wahrnehmung der Lehre und der Dienstgeschäfte des Instituts für Strömungsmaschinen der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
akademische Abschlüsse:
Promotion 1905 Staatsexamen im Fach Maschinenbau an der Technischen Hochschule Stuttgart
Promotion 1906 Dr.-Ing. bei Bantlin und Ernst an der Technischen Hochschule Stuttgart
Titel der Arbeit: "Dynamische Vorgänge beim Anlauf von Maschinen"

akademische Selbstverwaltung:
1913-1915, 1920-1921, 1929-1931, 1933-1935 Vorstand der Abteilung für Maschinenbau
1934 Leiter des Laboratoriums für Dampfmaschinen und Pumpen (Versuchsfeld für Strömungsmaschinen)
1939-1943, 1943-1945 Dekan der Fakultät für Maschinenbau (in Vertretung Kritzler)
1945-1947 Prorektor
1953 Leiter des Instituts für Strömungsmaschinen (früheres Laboratorium für Dampfmaschinen und Pumpen)
Funktionen:
Gutachter und Beratertätigkeiten für in- und ausländische Maschinenbaufirmen
wissenschaftlicher Mitarbeiter der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt
weitere Mitgliedschaften:
Gesellschaft für angewandte Mathematik und Mechanik
Lilienthal-Gesellschaft
Mitglied der Akademie Vereinigung Max Eyth im Wernigeroder Schwarzen Verband
Rotarier
Schiffbautechnische Gesellschaft
Verein Deutscher Ingenieure (VDI)
NS - Opferring
ab 1936 Reichsdozentenschaft
ab 1936 Mitglied NS - Volkswohlfahrt
ab 1938 NS-Altherrenbund
Ehrungen:
1913 Ritterkreuz der württembergischen Friedrichsordens
1914 Eisernes Kreuz II. Klasse
1915 Herzogliches Braunschweigisches Kriegsverdienstkreuz
1917 Eisernes Kreuz I. Klasse
1941 Ehrenplakette des Hochschulbundes
1944 Kriegsverdienstkreuz Klasse I
1951 Dr.-Ing. E.h. der Technischen Hochschule Stuttgart
1951 Ehrensenator der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
Ehrenkreuz für Frontkämpfer
Ehrenmitglied des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI)
Festveranstaltung zum 100. Geburtstag
1956 Großes Bundesverdienstkreuz
Parteimitgliedschaften:
1922-1933 Mitglied der Deutschen Volkspartei
1940 Eintritt in die NSDAP
weitere Informationen:
Kriegsdienst 1914-1918; am 16.05.1917 wurde Carl Pfleiderer ins Waffen- und Munitionsdepot nach Spanndau kommandiert, wo er mit Arbeiten der Normierung (Passungen) befaßt war.
Carl Pfleiderer war im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums im Zweiten Weltkrieg mit der Durchführung kriegswichtiger Forschung beschäftigt.
Carl Pfleiderer führte ein Patent für Kreiselpumpen.
Carl Pfleiderer hat an der Zeitschrift "Hütte" (Pumpen und Verdienter) mitgearbeitet


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig B03 Nr. 66
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 404 (Personalakte).
Luftfahrtwissenschaft und -technik. Wer ist Wo? 1. Ausgabe: Forschung und Lehre. Hrsg. von der Deutschen Akademie der Luftfahrtforschung. Berlin 1939, S. 82.
H. Petermann, C. Pfleiderer 1881-1960. Vortrag zur Feierstunde anläßlich des 100. Geburtstages von Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. C. Pfleiderer, in: Mitteilungen der TU Braunschweig 17, 1982, Heft 2, S. 20-23.
K. Rütschi, Aus einem dreißigährigen Briefwechsel mit Professor Pfleiderer. Vortrag zur Feierstunde anlässlich des 100. Geburtstags von C. Pfleiderer, in: Mitteilungen der TU Braunschweig 17, 1982, Heft 2, S. 23-25.
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 7, 14, 109-110.
TU Braunschweig, Institut für Flugantriebe und Strömungsmaschinen, Institutsgeschichte, in: tu-braunschweig.de
Internet-Ressourcen:
GND: 136798500

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27.03.2017 / 16.08.2023