Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Hermann Eduard Riegel"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000427 (abgerufen am 15.05.2026)

Riegel, Hermann Eduard

Dr. phil. habil.
 
1871-1897 a.o. Professor für Geschichte der Baukunst
(Vorgänger, Nachfolger)
G131_2_014-1_Riegel.jpg

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1871-1877 Polytechnicum (1862-1877)
1878-1897 Technische Hochschule (1878-1937)
Fachgebiet:
56 Bauwesen


Lebensdaten:
geboren am 27.02.1834 in Potsdam
gestorben am 13.08.1900 in Braunschweig
Familie:
Vater: Ferdinand Anton Riegel (+1797), Buchhändler
Mutter: Charlotte Louise Riegel, geb. Goverts
Ehefrau: Johanna Charlotte Helene Julie Riegel, geb. Hirsche, Heirat 07.09.1872

Kurzbiographie:
höhere Bürgerschule, danach Realabteilung des Potsdamer Gymnasiums
1851 Reifeprüfung in Potsdam
Buchhändlerlehre in Berlin
1854-1857 Studium der Kunstwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin; daneben Besuch der Königlichen Bauakademie in Berlin
1853-1854 Buchhändler und Verleger in Berlin
1868-1969 Leiter des Städtischen Museums Leipzig
1869-1871 Privatdozent an der Universität Leipzig
1871 Direktor des Herzoglichen Museums Braunschweig ()
akademische Abschlüsse:
Promotion 1862 Dr. phil. an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin
Titel der Arbeit: "De Artis Itailcae historia"
Habilitation 1869 an der Universität Leipzig
Titel der Arbeit: "Darstellung des Abendmahls besonders in der toskanischen Kunst"

weitere Mitgliedschaften:
1885 Gründung, Einrichtung und langjährige Leitung des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins
Geschichtsverein
Kunstverein
Verein zur Förderung des Kunstgewerbes
Ehrungen:
1883 Ehrenmitglied der Königlichen Belgischen Kunstakademie zu Antwerpen
1899 Geheimer Hofrat
Hofbaurat
Mitglied der Academie royale de Belgique in Brüssel
Roter Adler-Orden 3. Klasse
Träger verschiedener Ritterorden
weitere Informationen:
Eduard Hermann Riegel unternahm alljährlich ausgedehnte Studienreisen nach Italien, Frankreich, England, in die Niederlande u.a. Länder.
Während Eduard Hermann Riegels Amtszeit als dortigem Direktor entstand der Neubau des Herzog-Anton-UIrich-Museums Braunschweig.


Quellen:
Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Best, 12 Neu 6 Nr. 835 (Personalakte)
Stadtarchiv Braunschweig, H VIII A: 4204
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. T2, Sammlung Gerke
Roland Böttcher, Katalog ehemaliger Architektur-Lehrer der Technischen Universität Braunschweig und ihrer Vorgänger, Braunschweig 1985, S. 108.
Foto: Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. G131, Nr. 2 (Fotoalbum).
Roland Böttcher / Kristiana Hartmann / Monika Lemke-Kokkelink, Die Architekturlehrer der TU Braunschweig 1814-1995. Braunschweiger Werkstücke 94. Braunschweig 1995, S. 160.
weitere Literatur:
A. Fink, Geschichte des Herzog-Anton-Ulrich-Museums in Braunschweig, Braunschweig 1954, S. 141.
Re. Wex, Hundert Jahre Museumsstr. 1. Ein Museum stellt sich aus, Braunschweig 1987, S. 27f.
Internet-Ressourcen:
GND: 116538201

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eingestellt / geändert:
27.03.2017 / 08.04.2025

Dokumente/Anhang

Anhang:
aus: UABS G131 Nr. 2
G131_2_014-1_Riegel.jpg
(1.77 MB) MD5 (als Portrait anzeigen)