Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "August Bernhard Rincklake"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000429 (abgerufen am 13.03.2026)

Rincklake, August Bernhard

 
 
1876-1890 o. Professor für mittelalterliche Baukunst
(Vorgänger, Nachfolger)
G131_2_015-1_Rincklake.jpg

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1876-1890 Polytechnicum (1862-1877)
Fachgebiet:
56 Bauwesen


Lebensdaten:
geboren am 15.02.1843 in Münster
gestorben am 19.08.1915 in Berlin
Familie:
Vater: Kaspar Ludwig Rincklake (1800-1871), Kunsttischler in Münster
Mutter: Fernande Rincklake, geb. Bartels (1808-1878)
Ehefrau: Therese Rincklake, geb. Reuland, Heirat 10.1867

Kurzbiographie:
1858 Abschluß der Provincial-Gewerbe-Schule Münster
Maurer- und Steinmetzlehre, Münster
1861-1862 Tätigkeit als Zeichner (dabei Schüler von Wiethase) in Köln
ab 1862 Wanderschaft über Frankfurt am Main‚ Speyer, Straßburg/Frankreich, München und Salzburg/Österreich nach Wien/Österreich, dort Tätigkeit als Zeichner bei Friedrich von Schmidt
1866-1876 Bauleiter und selbständiger Architekt (Büro mit C.C. Pickel) in Düsseldorf
1890 Versetzung in den Ruhestand am Collegium Carolium, Braunschweig
ab 1890 Selbständiger Architekt in Berlin
ab 1896 Selbständiger Architekt in Münster
ab 1904 Selbständiger Architekt in Berlin

weitere Mitgliedschaften:
"Kleiderseller"
weitere Informationen:
August Rincklakes Berufung an der Collegium Carolium erfolgte im Zusammenhang mit einer Empfehlung Friedrich von Schmidts.
Zu den Bauten, an denen August Rincklake beteiligt war, gehören u.a.: Planung für den neuen Hauptbahnhof, Braunschweig (1876); Entwurf des Zentral-Justiz-Gebäudes, Braunschweig (1878-1881); Katholisches Krankenhaus St. Marien, Düsseldorf (1866-1871); Katholische Kirche Woltersheim (1900-1903); weitere Kirchenbauten u. a. in Essen und Gustorf sowie Entwürfe für die innere Ausstattung des Kölner Doms.
August Rincklakes Ausscheiden aus dem Lehramt am 01.10.1890 erfolgte aufgrund von Unstimmigkeiten im Lehrerkollegium über seine Professur.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Best. 12 Neu 5 Nr. 2729 (Personalakte)
Nachruf: Zentralblatt der Bauverwaltung 35, 1915, S. 474
Nachruf: Deutsche Bauzeitung 49, 1915, S. 40ff
Stadtarchiv Braunschweig, H VIII A: 4215
Roland Böttcher, Katalog ehemaliger Architektur-Lehrer der Technischen Universität Braunschweig und ihrer Vorgänger, Braunschweig 1985, S. 110.
Foto: Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. G131, Nr. 2 (Fotoalbum).
Roland Böttcher / Kristiana Hartmann / Monika Lemke-Kokkelink, Die Architekturlehrer der TU Braunschweig 1814-1995. Braunschweiger Werkstücke 94. Braunschweig 1995, S. 161-164.
weitere Literatur:
G. Ribbrock, August und Wilhelm Rincklake - Historismusarchitekten des späten 19. Jahrhunderts, Bonn 1985 (Denkmalpflege und Forschung, 7)
275 Jahre Rincklake van Endert. Handwerker und Kaufleute in Münster 1681-1956, Münster 1956.
Internet-Ressourcen:
GND: 118745352

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eingestellt / geändert:
27.03.2017 / 08.04.2025

Dokumente/Anhang

Anhang:
aus: UABS G131 Nr. 2
G131_2_015-1_Rincklake.jpg
(1.91 MB) MD5 (als Portrait anzeigen)