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Eintrag von "Franz Eduard Rothe"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000440 (abgerufen am 14.01.2026)

Rothe, Franz Eduard

 
 
1932-1942 Lektor mit Lehrauftrag für Malen, Zeichnen und Graphik
1942-1945 Lehrbeauftragter für Malen, Zeichnen und Graphik
1946-1955 Lehrbeauftragter für Malen, Zeichnen und Graphik
1955-1960 Honorarprofessor für Zeichnen, Malen, Graphik

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1932-1936 Technische Hochschule (1878-1937)
1937-1946 Technische Hochschule (1937-1967)
1946-1960 Technische Hochschule (1937-1967)
Fachgebiet:
20 Kunstwissenschaften


Lebensdaten:
geboren am 26.04.1887 in Berlin
gestorben am 01.07.1975 in Braunschweig
 Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater: August Franz Rothe, Fleischermeister
Mutter: Anna-Maria Rothe, geb. Schmiedecke
Ehefrau: Henny Rothe, geb. Kreye, Heirat am 07.07.1922
Tochter: Tochter, geb. 1923

Kurzbiographie:
bis 1903 Realschule
1903-1905 Zeichenlehrerseminar der Königlichen Kunstschule in Berlin, gleichzeitig Ausbildung zum Graphiker
1905-1908 Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in der Prinz-Albrecht-Straße in Berlin
1908-1913 Studium an der Hochschule für die bildenden Künste in Berlin-Charlottenburg, Meisterschüler des Kupferstechers und Radierers Hans Meyer
1913-1914 Studium in München
ab 1922 Umzug nach Braunschweig, Unterricht von Schülern zur Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung an Akademien, Kunsthochschulen und für den Zeichenlehrer-Studienrat; mehrere große Ausstellungen
1930-1932 Vertretungsweise Kunstlehrer an der Realschule Hintern Brüdern in Braunschweig
1940-1945 Lehrauftrag als Kunstlehrer an der Oberschule für Jungen (Hintern Brüdern), der Gaußschule und der Hoffmann-von-Fallersleben-Schule
1946 Suspendierung (27.09.1946) vom Dienst an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
1946 Wiederberufung/-beauftragung (01.11.1946) für den Dienst an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig

weitere Mitgliedschaften:
1924 Stahlhelm
1934 NS Frontkämpferbund
1934 Reichskulturkammer
Ehrungen:
zweimaliger Preisträger des Stadt-Charlottenburg-Preises
Parteimitgliedschaften:
1922 Deutschnationale Volkspartei (DNVP), Mitglied und Vorstandsmitglied
24.04.1933 NSDAP (Zellenleiter ab 1941)
weitere Informationen:
Rothe diente ab 1914 als Kriegsfreiwilliger im Königlichen Husarenregiment No. 3 von Ziethen; er wurde schwer verletzt und 1916 aus der Armee entlassen. Anschließend verbrachte er mehrere Jahre in der Schweiz.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B7 Nr. 432 (Personalakte).
Daniel Weßelhöft, Von fleißigen Mitmachern, Aktivisten und Tätern. Die Technische Hochschule Braunschweig im Nationalsozialismus, Hildesheim u. a. 2012 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 6), S. 337-338.
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 185.
Internet-Ressourcen:
GND: 1035121832

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27.03.2017 / 16.08.2023