| 1939-1945 | Dozent für "Germanisches Bauwesen" |
| evangelisch-lutherisch, ab ca. 1938 "Bund für Deutsche Gotterkenntnis" |
| bis 1929 | Privatunterricht, dann Realgymnasium in Lüben |
| 1929-1935 | Architektur-Studium an der TH Dresden und der TH Braunschweig; während des Studiums zeitweilig journalistische Tätigkeit |
| Teilnahme an archäologischen Grabungen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen auf Vermittlung seines Lehrers Julius Petersen (u. a. Haithabu und Kaiserpfalz Werla), architektonische Leitung |
| Studium | 1935 | Diplom in Architektur an der TH Braunschweig |
| Promotion | 07.1938 | Dr.-Ing. bei Professor Julius Petersen an der TH Braunschweig Titel der Arbeit: "Ausgrabungen in Dithmarschen" |
| 1938 | Leiter der "Forschungsstelle für Vorgeschichtliche Baukunde" als Teil der SS-Forschungsgemeinschaft "Das Ahnenerbe" |
| 1939 | Leiter der "Forschungsstätte für germanisches Bauwesen" (Abteilungsleiter im Persönlichen Stab Reichsführer-SS) |
| Für seine Tätigkeit im Rahmen des SS-Ahnenerbes in Südtirol ab 1940 wurde Rudolph von der TH beurlaubt. Im April 1943 sollte er zur Wehrmacht einberufen werden. Schließlich wurde er der Waffen-SS zugeteilt.. |
| Vorlesungsverzeichnis |
| Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. N 1 R 143 (Prüfungsakte). |
| Daniel Weßelhöft, Von fleißigen Mitmachern, Aktivisten und Tätern. Die Technische Hochschule Braunschweig im Nationalsozialismus, Hildesheim u. a. 2012 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 6), S. 339-342. |
| Markus C. Blaich, Jörg Weber, Im Banne des Zeitgeistes. Hermann Schroller und die Ausgrabungen in der Pfalz Werla von 1936 bis 1939, in: Die Kunde N. F. 59, 2008, S. 147-188. |
| Michael Wedekind, Kulturkommission des SS-"Ahnenerbes" in Südtirol, in: Ingo Haar, Michael Fahlbusch (Hrsg.), Handbuch der völkischen Wissenschaften, München 2008, S. 356-367. |
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GND: 127919481
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