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Eintrag von "Wilhelm Schlink"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000460 (abgerufen am 13.03.2026)

Schlink, Wilhelm

Dr. phil. habil. Dr. theol. h.c. Dr.-Ing. E.h.
 
1907-1908 ao. Professor für technische Mechanik
1908-1921 o. Professor für Mechanik bzw. technische Mechanik und Statik der Baukonstruktionen
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1907-1921 Technische Hochschule (1878-1937)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Statik, Dynamik, Festigkeitslehre, Aerodynamik
Fachgebiet:
56 Bauwesen


Lebensdaten:
geboren am 04.07.1875 in Offenbach
gestorben am 25.03.1968 in Darmstadt
Familie:
Vater: Nikolaus Edmund Schlink, Oberlandesgerichtsrat
Mutter: Johanna Sch., geb. Nagel
Ehefrau: Ella Hauser, (Heirat 1902)
Sohn: 1 Sohn
Tochter: 1 Tochter

Kurzbiographie:
Realgymnasium in Offenbach und Darmstadt
1893-1897 Bauingenieurfach-, Mathematik- und Mechanik-Studium an der TH Darmstadt
1898-1900 Bauingenieurfach-, Mathematik- und Mechanik-Studium an der TH und Universität München
1897-1898 Regierungsbauführer
1898-1901 Lehrer an der Baugewerkschule Darmstadt
1900-1907 Assistent für technische Mechanik und theoretische Maschinenlehre bei Henneberg an der TH Darmstadt
1903-1907 Privatdozent für technische Mechanik an der TH Darmstadt
01.04.1921 o. Professor für Mechanik an der TH Darmstadt
1949 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium Dipl.-Ing.
Promotion 1901 Dr. phil. an der Universität München
Titel der Arbeit: "Über die Deformation von Häuten rhombischer Struktur unter Einwirkung von Umfangskräften, die in der Ebene der Haut liegen" (Druck: Neuwied 1902)
Habilitation 1903 bei Henneberg an der TH Darmstadt
Titel der Arbeit: "Stabilitäts- und Spannungsuntersuchungen von speziellen Fachwerksträgern"

akademische Selbstverwaltung:
1910-1912 Vorstand der Abteilung für Ingenieurbauwesen
1914-1916 Rektor
1916-1918 Prorektor
1918-1921 Rektor
Funktionen:
1914 Lehrtätigkeit an der Militärfliegerschule Halberstadt
1917 Aufsichtsratsmitglied bei der "Cementbau-Aktiengesellschaft" in Hannover
1917-1921 Vorstandsmitglied der Technisch-wissenschaftlichen Versuchsanstalten GmbH, die den Bau der flugwissenschaftlichen Versuchsanstalt betrieb
1925-1931 Vorsitzender des Deutschen Studentenwerkes und der Studienstiftung des Deutschen Volkes
Vorsitzender der Herzoglichen Eichungskommission bzw. des Herzoglichen Obereichamtes
weitere Mitgliedschaften:
1911 Mitbegründer der Wissenschaftliche Gesellschaft für Luftfahrt
1919/20 Gündungsmitglied des Verband der Deutschen Hochschulen (Vorsitzender 1927-1929)
Deutsche Mathematische Vereinigung
Flugwissenschaftlicher Verein/Akaflieg Braunschweig
Ehrungen:
1919 Ehrenmitglied der Universität Rostock
1931 Dr. theol. h.c. der Universität Greifswald
1931 Ehrenring des Deutschen Studentenwerkes
1955 Dr.-Ing. E.h. der TH Braunschweig
weitere Informationen:
1916/17 Mitinitiator des Baus einer flugwissenschaftlichen Versuchsanstalt (von Büssing gefördertes Institut am Bienroder Weg, später Flugtechnisches Institut).
1919 Überbringer der Ehrendoktorurkunde der deutschen Technischen Hochschulen an Hindenburg.
Schlink war ein Schüler von Finsterwalder und Lindemann.


Quellen:
Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Best. 12 Neu 5 Nr. 2804
Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Best. 12 Neu 5 Nr. 6582 Vol. III (Dienstvertrag).
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1 Nr. 90.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B02 Nr. 181
Internet-Ressourcen:
GND: 117643785

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27.03.2017 / 09.11.2023