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Eintrag von "Ernst August Hermann Schulz"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000484 (abgerufen am 30.05.2026)

Schulz, Ernst August Hermann

Dr.-Ing. habil.
 
1925-1928 Privatdozent für Metallurgie
1928-1940 ao. Professor für Metallurgie
1940-1946 apl. Professor für Werkstoffkunde
1949-1961 nicht beamteter apl. Professor für Werkstoffkunde

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1925-1961 Technische Hochschule (1878-1937)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Werkstoffkunde, Metallkunde, Materialprüfung, insbesondere Eisen und Stahl
Fachgebiet:
51 Werkstoffkunde


Lebensdaten:
geboren am 26.03.1886 in Bochum
gestorben am 25.07.1962 in Dortmund

Kurzbiographie:
-1905 Oberrealschule in Bochum bis 1905
Praktikum bei der Gesellschaft für Stahlindustrie in Bochum
1906-1910 Studium der Mathematik und Hüttenkunde in Karlsruhe und Berlin
1910-1911 Assistent in der metallographischen Abteilung des Materialprüfungsamt in Berlin-Dahlem
1911-1918 Assistent beim Militärversuchssamt Berlin (mechanisch-technische Abteilung, Beschäftigung mit für die Heerestechnik wichtigen Metallen)
1914 vorübergehend Leiter des Laboratoriums und der Vergüterei des Siegen-Solinger-Gussstahl-Aktien-Vereins
1919-1927 Leitung der Versuchsanstalt in Dortmund bei der Dortmunder Union
1927 Aufbau und Leitung eines Forschungsinstitutes der Vereinigten Stahlwerke
1935 Direktor und Geschäftsführer der Kohle- und Eisenforschungsgesellschaft
1945-1962 freier Wissenschaftler und Mitarbeit in nationalen und internationalen Ausschüssen für Materialprüfung
akademische Abschlüsse:
Studium 1910 Diplom
Studium 1913 Militärbaumeister
Promotion 1913 Dr.-Ing. an der TH Berlin
Titel der Arbeit: "Über die Volumen- und Formänderungen des Stahls beim Härten"
Habilitation 1925 Zulassung als Privatdozent an der TH Braunschweig
Titel der Arbeit: "Alterungs- und Blaubrucherscheinungen in Flusseisen und -stahl“ (Antrittsvorlesung)

Funktionen:
1915 Mitglied der militärischen Sachverständigen-Kommission zur Prüfung von Patent-Veröffentlichungen
Mitglied der fachwissenschaftlichen Zensurberatungsstelle während des Ersten Weltkrieges, gutachterliche Tätigkeit
weitere Mitgliedschaften:
Deutscher Verband für Materialprüfungen der Technik (zeitweise Vorstand)
Gesellschaft für Technik und Wirtschaft in Dortmund
Verein Deutscher Ingenieure
Verein Deutscher Eisenhüttenleute (u.a. in Kommission für Metallographie, Werkstoffausschuss, Geschichtsaussch.‚ zeitweise im Vorstand)
Ehrungen:
1954 Goldene Carl-Lueg-Gedenkmünze des Vereins Deutscher Eisenhüttenleute
1956 Bundesverdienstkreuz I. Klasse
1960 Ehrensenator der TH Braunschweig
1956 Goldener Ehrenring des Deutschen Museums München
1958 Ehrenzeichen des Vereins Deutscher Ingenieure
Eisernes Kreuz II. Klasse
weitere Informationen:
1927 Mitarbeit an der Werkstofftagung und Werkstoffschau in Berlin.
Teilnahme an Tagungen im Ausland.
Schulz befasste sich nebenbei auch mit der Geschichte der Technik.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B03 Nr. 77 (Ehrensenatorwürde).
Nachruf in: Stahl u. Eisen, 82, 1962, S. 1333f
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 116ff
W. Ruske, Hundert Jahre Materialprüfung in Berlin. Ein Beitrag zur Technikgeschichte, Berlin 1971.
Bauingenieur 31, 1956, S. 116
Stahl & Eisen 74, 1954, S. 1638f
Zeitschrift für Metallkunde 47, 1956, S. 129
VDI-Nachrichten 12 1958, Nr. 13, S. 3
ZVDI 100, 1958, S. 1129
Internet-Ressourcen:
GND: 1081158301

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30.03.2017 / 16.08.2023