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Eintrag von "Karl Stöckmann"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000506 (abgerufen am 30.05.2026)

Stöckmann, Karl

Dr.-Ing. habil.
 
1926-1941 Dozent für landwirtschaftliche Maschinen
1941-1947 a.o. Professor für landwirtschaftliche Maschinen, Baumaschinen und Maschinenbau für Bauingenieure
1947-1952 apl. Professor für Mühlenwesen

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1926-1937 Technische Hochschule (1878-1937)
1938-1952 Technische Hochschule (1937-1967)
Institut:
1929 Landmaschineninstitut
1946-1952 Institut für Landmaschinen und Mühlenwesen
Lehr- und Forschungsgebiete:
Allgemeiner landwirtschaftlicher Maschinenbau
Spezieller Landmaschinenbau
Baumaschinen
Maschinenbau und Elektrotechnik für Bauingenieure
Fachgebiet:
52 Maschinenbau, Energietechnik, Fertigungstechnik


Lebensdaten:
geboren am 10.04.1896 in Oberhausen
gestorben am 03.07.1978 in Gießen

Kurzbiographie:
1905-1910/1913-1915 Realgymnasium Oberhausen (Notabitur 1917)
1910-1913 Lehre als Maschinenschlosser
1919-1921 Studium des Maschinenbaus (mit betriebswissenschaftlichen Wahlfächern) an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
1921-1922 Konstrukteur in der Abteilung für Spezialmaschinen bei der Demag (Deutsche Maschinenbau-Aktiengesellschaft) in Duisburg
1921-1922 Assistent im Festigkeitslabor der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
1922-1923 Konstrukteur und Statiker bei der Deutsche Babcock und Wilcox, Dampfkessel Werke A.G. in Oberhausen
ab 1923 Dozent für Landmaschinenkunde am Seminar für praktische Landwirte in Helmstedt (bis zur Auflösung der Schule)
1952-1964 o. Professor für Land- und Mühlentechnik und Leiter des Institutes für Landmaschinen an der Justus-Liebig-Universität Gießen
akademische Abschlüsse:
Studium 1921 Dipl.-Ing. Maschinenbau an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
Promotion 1930 Dr.-Ing. bei Prof. Lüdicke und Prof. Schmitz an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
Titel der Arbeit: "Aufstellung von Prüfungsregeln für die Prüfung von Schrotmühlen und Entwicklung eines wirtschaftlichen Schrotverfahrens"
Habilitation 1935 an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
Titel der Arbeit: "Leistungssteigerung bei Schrotmühlen, 'Wolligkeit' von Futterschrot, Aufgaben und Ziele der landwirtschaftlich-technischen Betriebslehre"

akademische Selbstverwaltung:
1929 Gründer und Leiter des Landmaschinen-Institutes
1946-1952 Leiter des Instituts für Landmaschinen und Mühlenwesen
Funktionen:
1926- Leitung der Maschinenberatungsstelle der Landwirtschaftskammer Braunschweig
weitere Mitgliedschaften:
Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft
Verein Deutscher Ingenieure
Ehrungen:
1970 Max-Eyth-Gedenkmünze
1976 Ehrenbürger der TH Braunschweig
1977 Bundesverdienstkreuz
Eisernes Kreuz II. Klasse
Frontkämpferkreuz
Goldenes Nothelfer Abzeichen
weitere Informationen:
1915 Kriegsfreiwilliger II. Seefliegerabteilung Wilhelmshaven (in dieser Zeit Kurse bei den Firmen Benz, Daimler und Bosch, tätig als Techniker und Monteur).
1919 Freikorps, anschließend Technische Nothilfe.
Schon 1926 richtete Stöckmann ein Landmaschineninstitut in Helmstedt ein, dessen Sammlung nach Auflösung der landwirtschaftlichen Schule in Helmstadt nach Braunschweig überführt und der Grundstock der Landmaschinensammlung der TH Braunschweig wurde.


Quellen:
Internet-Ressourcen:
GND: 106558455

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eingestellt / geändert:
30.03.2017 / 17.10.2023