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Eintrag von "Anton Sürth"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000514 (abgerufen am 30.05.2026)

Sürth, Anton

Dr. jur. Dr.-Ing. habil.
 
1928-1934 Dozent für Großstädtische Verkehrsmittel, Verkehrs- und Siedlungspolitik
1934-1945 a.o./apl. Professor für Baubetriebswirtschaft
1948-1959 Privatdozent (für Baubetriebswirtschaft)

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1928-1937 Technische Hochschule (1878-1937)
1937-1959 Technische Hochschule (1937-1967)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Verkehrswesen, Bauwirtschaft, Baurecht
Lehraufträge für "Die Grundlagen des Veranschlagens und des Verdingungswesens sowie die Einrichtung von Baustellen", "Verkehrsgeographie" und "Wirtschafts- und Rechtskunde" (drittmittelfinanziert)
Fachgebiet:
55 Verkehrswesen, Verkehrstechnik
86 Recht
56 Bauwesen


Lebensdaten:
geboren am 29.08.1875 in Köln
gestorben am 20.05.1959 in Braunschweig
 Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater: Jakob Sürth, Schuhmachermeister
Mutter: Kaharina Sürth, geb. Bornhardt
Ehefrau: Elly Henriette Dorothea Sürth, geb. Thünnemann, Heirat am 24.02.1910

Kurzbiographie:
1897 Reifezeugnis an der Oberrealschule in Köln
1899 Abitur als Extraneer an der Oberrealschule in Elberfeld
Volontariat bei der Maschinenfabrik J. Israel in Köln-Ehrenfeld
bis 1902 Studium im Ingenieurbaufach an der TH Darmstadt
1902-1904 Regierungsbauführer bei der Eisenbahndirektion Köln, Umbau der Bergheimer Kreisbahn
1904-1905 Studium der Philosophie und Rechtswissenschaften an den Universitäten Berlin, Bonn und Münster
1905 Ernennung zum preußischen Regierungsbaumeister des Eisenbahnwesens
1906 Versetzung zur Eisenbahndirektion Dortmund, Leitung des Umbaus des Hauptbahnhofs
1908-1910 Vorstand der Eisenbahnbauabteilung Dortmund 2
1910-1914 leitende Stellung bei Siemens & Halske und AEG in Berlin, Leitung des Baus der Hamburger Hochbahn
1914 Mitarbeit beim Ausbau der Torpedohäfen in Kiel
1915-1927 2. Bürgermeister der Stadt Oschersleben
1927 in den Ruhestand versetzt, zwischenzeitig Syndikus der Gelsenkirchener Gussstahl- und Eisenwerke bzw. Angestellter beim Stumm-Konzern
akademische Abschlüsse:
Studium 1901 1. Staatsexamen im Ingenieurbaufach
Studium 1902 Diplomingenieurexamen im städtischen Tiefbau
Studium 1905 2. Staatshauptexamen
Promotion 02.1914 Dr. jur. an der Universität Greifswald
Titel der Arbeit: "Die Nichtigkeitserklärung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung"
Promotion 11.1918 Dr.-Ing. an der TH Aachen
Titel der Arbeit: "Die Verkehrs- und Siedlungspolitik der Hansestadt Hamburg" (veröffentlicht 1919)
Habilitation 1928 an der TH Braunschweig
Titel der Arbeit: "Die Beziehungen zwischen Verkehrs- und Siedlungspolitik, ihre Anwendung auf die Weltstadtentwicklung, insbesondere auf die deutschen Weltstädte" (Antrittsvorlesung: "Der Verkehr, die Grundlage der Weltstadtentwicklung")

Funktionen:
Vorstandsmitglied der Vereinigung zur Förderung der südlichen Linie des Mittellandkanals
Parteimitgliedschaften:
16.10.1930-1938 NSDAP (Zellenschulungsleiter)


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B 7 Nr. 447 (Personalakte).
Daniel Weßelhöft, Von fleißigen Mitmachern, Aktivisten und Tätern. Die Technische Hochschule Braunschweig im Nationalsozialismus, Hildesheim u. a. 2012 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 6), S. 359-361.
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976.
Internet-Ressourcen:
GND: 101954832

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30.03.2017 / 16.08.2023