| 1931-1934 | Akademischer Sportlehrer, Dozent für die Geschichte und Organisation der Leibesübungen | |
| 1934-1945 | planmäßiger Akademischer Turn- und Sportlehrer (Regierungsrat) | |
| 1938-1941 | o. Professor für Leibeserziehung an der Bernhard-Rust-Hochschule |
| seit 1936 "gottgläubig" |
| bis 1922 | Reformrealgymnasium in Itzehoe, Abitur |
| 1922-1924 | Chemie-Studium an der TH Hannover |
| 1924-1930 | Chemiestudium an der TH Braunschweig |
| 1925-1931 | Hilfskraft und Sportassistent am Amt für Leibesübungen der TH Braunschweig |
| 1944-1945 | Vorstand des Referats für Leibesübungen im Volksbildungsministerium |
| 1927 | SA (Standartenführer, Sportlehrer der SA) |
| 1931 | Mitglied im Verband Deutscher Sportlehrer |
| Völl war mehrere Jahre mittelrheinischer Meister im Langstreckenschwimmen. Im Rahmen der Olympischen Spiele 1936 wurde er als Sportfunktionär und Mitglied des Olympischen Komitees mit dem Olympia-Ehrenzeichen ausgezeichnet. |
| Während einer bei einer SPD-Versammlung von SA-Männern angezettelten Schlägerei wurde Völl durch einen Schlag auf den Kopf schwer verletzt und 14 Monate krankgeschrieben. Aufgrund dieser Kopfverletzung brach er sein Chemie-Studium an der TH ab. |
| Völl war für zahlreiche Denunziationen an der Braunschweiger Hochschule verantwortlich; er war Leiter des SA-Hochschulamtes in Braunschweig. |
| Gegen Ende des Krieges Kommandant eines Volkssturmbataillons in Schapen. Von April 1945 bis Juli 1947 wurde Völl interniert, sein Vermögen wurde gesperrt. |
| Vorlesungsverzeichnis |
| Universitätsarchiv TU Braunschweig, Abt. A 1 I Nr. 236. |
| Daniel Weßelhöft, Von fleißigen Mitmachern, Aktivisten und Tätern. Die Technische Hochschule Braunschweig im Nationalsozialismus, Hildesheim u. a. 2012 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 6), S. 371-374. |