Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Ludwig Julius Fritz Winter"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000564 (abgerufen am 17.02.2026)

Winter, Ludwig Julius Fritz

 
 
1891-1914 Dozent für Romanische und Gotische Baukunst
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1891-1914 Technische Hochschule (1878-1937)
Fachgebiet:
56 Bauwesen


Lebensdaten:
geboren am 22.01.1843 in Braunschweig
gestorben am 06.05.1930 in Braunschweig
Familie:
Vater: Rechnungsführer in Wolfenbüttel
Ehefrau: Franziska W., geb. Zwilgmeyer
Tochter: 1 Tochter

Kurzbiographie:
1854-1859 Gymnasium in Wolfenbüttel
1859-1863 Studium des Baufachs am Collegium Carolinum, Braunschweig
1863-1864 Lehrtätigkeit an der Baugewerkeschule in Holzminden
1865 Beschäftigung im Bau-Bureau der Herzoglichen Eisenbahn- und Post-Direction, Braunschweig
1866 Beschäftigung (bei Kreisbaumeister Kruse) in Schöningen
1868-1869 Studium des Baufachs an der Akademie für Bildende Künste in Wien/Österreich
ab 1869 Baukondukteur und Mitarbeiter des Stadtbaurates Tappe in Braunschweig
ab 1877 Stadtbaumeister in Braunschweig
1879-1915 Stadtbaurat / Leitung der Bauverwaltung der Stadt Braunschweig
1914 Ruhestand an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
akademische Abschlüsse:
Studium 1868 2. Staatsprüfung im Baufach

weitere Mitgliedschaften:
1909/10 Geheimer Baurat
1926 Ehrensenator der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
weitere Informationen:
Im Rahmen seiner Beschäftigung bei der Herzoglichen Eisenbahn- und Post-Direction im Jahr 1865 war Ludwig Winter am Wiederaufbau des Residenzschlosses in Braunschweig beteiligt.
Im Jahr 1873 setzte sich Ludwig Winter für den Erhalt der Burg Dankwarderode in Braunschweig ein.
Zu den Bauten in Braunscheig unter Mitwirkung Ludwig Winters zählen u.a.: Städt. Schlachthaus (1877-1879); eigenes Wohnhaus Jerusalemstraße (1881);Leitung der Restaurierung im Innern der St. Magnikirche (1873-1877) sowie weiterer Kirchen; Rekonstruktion der Burg Dankwarderode (1886-1901); Rathaus (1893-1900); zwanzig verschiedene Schulbauten; Kapelle und Zentralfriedhof (1885-1887); Stadterweiterung (östliches Ringgebiet) (1882/1889); St. Pauli-Kirche (1901-1906); Krematorium (1914-1915).


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B03 Nr. 283
Roland Böttcher, Die Architektur-Lehrer der Technischen Hochschule Braunschweig 1914-1960, Braunschweig 1987, S. 134.
Architektonische Rundschau 20, 1904, S. 19f
Kunstchronik 21, 1885/86, S. 659
Zeitschrift für bildende Künste (N.F. 1) 1890, S. 116.
Julius Herrenberger, Was tat ein Stadtbaurat vor 100 Jahren? Zeichnungen des Stadtbaurates Winter, Braunshweig. DAB 10, 1985, S. 1261 -1264.
Roland Böttcher / Kristiana Hartmann / Monika Lemke-Kokkelink, Die Architekturlehrer der TU Braunschweig 1814-1995. Braunschweiger Werkstücke 94. Braunschweig 1995, S. 212-215.
Internet-Ressourcen:
GND: 119179318

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eingestellt / geändert:
30.03.2017 / 16.08.2023