| evangelisch-lutherisch, 1936-1947 ausgetreten |
| bis 1916 | Volksschule und Wilhelm-Gymnasium in Braunschweig (Abitur) |
| 1918-1921 | Bauingenieurwesen-Studium an der TH Braunschweig |
| 1921 | kurzzeitig Assistent bei Professor Max Möller an der TH Braunschweig |
| 1921-1922 | Ingenieur bei der Firma Wutzner in Dortmund |
| 1922-1924 | Regierungsbauführer im Braunschweigischen Staatsdienst, tätig im Straßenbau- und Wasserbauamt und in der Baudirektion |
| 1925-1928 | Tätigkeit in der Rheinisch-Westfälischen Bauindustrie in Düsseldorf (Stumm-Konzern) und als technischer Leiter des Entwässerungsverbandes Emden |
| 1928-1935 | Regierungsbaumeister im Straßen- und Wasserbauamt Braunschweig, 1933 Beförderung zum Baurat |
| 1935-1938 | Übernahme des Referats Tiefbau im Finanzministerium Braunschweig, 1936 Beförderung zum Oberbaurat |
| 1938-1941 | o. Professor für Straßenbau und Städisches Bauwesen an der TH Dresden und Leiter des Forschungsinstituts für Straßenbau |
| 1939 | Leitung der Tiefbauabteilung der Wohnungs AG der Reichswerke Hermann Göring |
| 1940-1945 | Generaldirektor bei der Deutschen Asphalt AG (DASAG) in Braunschweig und Geschäftsführer der Steinöl GmbH Schandelah, als solcher ziviler Leiter des Lagers Schandelah, Außenlager des KZ Neuengamme |
| Studium | 1921 | Dipl.-Ing. in Bauingenieurwesen |
| Studium | 1924 | 2. Staatsexamen zum Regierungsbaumeister |
| 1936 | Mitglied im Arbeitsausschuss für Asphaltstraßen der Forschungsgesellschaft für das Straßenwesen |
| 1916-1918 Kriegsdienst bei einem Telegrafenbataillon und einer Nachrichtenabteilung. |
| Im Sommer 1944 forderte Wittig zum Abbau von Ölschiefer 600 Gefangene aus dem KZ Neuengamme an; im Februar 1947 wurde er von einem Militärgericht für seine Mitverantwortung an den Zuständen im Lager zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde in eine 20-jährigen Haftstrafe umgewandelt. 1955 wurde Wittig vorzeitig entlassen. |
| Vorlesungsverzeichnis |
| Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1 I Nr. 229. |
| Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. N 1 W:181 (Diplomprüfungsakte). |
| Daniel Weßelhöft, Von fleißigen Mitmachern, Aktivisten und Tätern. Die Technische Hochschule Braunschweig im Nationalsozialismus, Hildesheim u. a. 2012 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 6), S. 375-377. |
| Heike Petry, "Betr.: Einsatz von KZ-Häftlingen in Schandelah", in: Gudrun Fiedler, Hans-Ulrich Ludewig, Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Lande Braunschweig 1939-1945, Braunschweig 2003, S. 237-256. |