Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Michael Wolfson"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000572 (abgerufen am 16.02.2026)

Wolfson, Michael

 
 
1930-1933 Lektor für russische Sprache
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1930-1933 Technische Hochschule (1878-1937)
Fachgebiet:
18 Einzelne Sprachen und Literaturen


Namensvarianten:
Wolfsohn
Lebensdaten:
geboren am 03.12.1891 in Lugansk/Russland
gestorben am 24.08.1943 in KZ Ausschwitz
Familie:
Vater: Israel David Mendel Wolfson, Buchhalter
Mutter: Rebeka Wolfson, geb. Jechijelewna
Ehefrau: Hedwig Wolfson (+1971), geb. Starek, Heirat 30.11.1929
Tochter: 1 Tochter

Kurzbiographie:
Gymnasium in Lugansk/Ukraine
1911 Architektur-Studium an der TH Braunschweig
Sprachlehrer an der Berlitz-Schule in Braunschweig und Dolmetscher für Handelsfirmen und Zeitungen
1933 Entzug der Zulassung

weitere Informationen:
1933 wurde Wolfson aufgrund seiner jüdischen Abstammung auf Grundlage des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums entlassen; die Familie Wolfson war in den folgenden Jahren immer wieder Drohungen durch die Gestapo ausgesetzt, hatte jedoch keine Möglichkeit zur Auswanderung; im Mai 1943 wurde Wolfson von der Gestapo verhaftet und starb am 24. August 1943 im KZ Auschwitz.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1 Nr. 143.
Michael Wettern, Daniel Weßelhöft, Opfer nationalsozialistischer Verfolgung an der Technischen Hochschule Braunschweig 1930 bis 1945, Hildesheim u. a. 2010 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 5), S. 213f.
Internet-Ressourcen:
GND: 1035167239

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eingestellt / geändert:
31.03.2017 / 16.08.2023