(Langeintrag)
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Einrichtung:
| 1859-1862 |
Collegium Carolinum (1835-1862) |
| 1862-1878 |
Polytechnicum (1862-1877) |
| 1878-1884 |
Technische Hochschule (1878-1937) |
Lehr- und Forschungsgebiete:
| Arbeiten auf dem Gebiet der Optik und Berechnung von Linsen |
Lebensdaten:
| geboren
am
20.07.1837
in
Braunschweig
|
|
gestorben
am
28.04.1922
in
Braunschweig
|
Familie:
| Vater: |
Otto Zincke (1809-1840), Kammersekretär |
| Mutter: |
Nanny Zincke, geb. Langenheim (1813-1902), in 2. Ehe verheiratet mit P. W. Fr. Voigtländer |
| Ehefrau: |
Marie Antonie Zincke, geb. Hill (1854-1904), verwitwete Thurow |
| Sohn: |
2 Söhne |
| andere: |
Stiefvater Fr. P. W. Voigtländer, Gründer der Voigtländer-Werke Braunschweig |
Kurzbiographie:
| ab 1848 |
Realgymnasium in Braunschweig |
| ab 1851 |
Studium der Optik am Collegium Carolinum |
| 1854-1856 |
Studium der Mathematik und Physik in Göttingen |
|
Komponist |
|
Mitarbeiter Voigtländers bei der Konstruktion optischer Geräte |
akademische Abschlüsse:
| Promotion |
1858 |
Dr. phil. an der Universität Göttingen
Titel der Arbeit: "Zur Bestimmung der Brechungsverhältnisse" |
akademische Selbstverwaltung:
| 1872-1875 |
Vorstand der Fachschule für allgemein bildende Wissenschaften und Künste |
| 1875-1881 |
Direktor des Polytechnikums bzw. der Technischen Hochschule |
weitere Mitgliedschaften:
| 1922 |
Auswärtiges Mitglied der Berliner Akademie der Künste |
|
Gründungsmitglied des Vereins für Kammermusik |
Ehrungen:
| 1852 |
Preis am Collegium Carolinum für eine Arbeit über die Zykloide |
|
Preis am Collegium Carolinum für eine Untersuchung über die Reibung bei Zahnrädern |
weitere Informationen:
| Zincke(n) war ein Nachfahre des o. Professors der Mathematik, Physik und Naturgeschichte am Collegium Carolinum Georg Heinrich Zincke; er verbrachte seine Kindheit in Wien und zog 1848 mit der Familie Voigtländer nach Braunschweig, wo er seinem Stiefvater zunächst in der Werkstatt half. |
| Zincke(n) war mit Richard Dedekind befreundet und hatte von Oktober 1849 Ostern bis 1850 bei ihm Privatunterricht in Mathematik. |
| Nach seiner frühen Pensionierung als Professor der Mathematik begann Zincke(n) eine 2. Karriere als Komponist, insgesamt verfasste er ca. 250 Lieder, Märchenspiele und Opern und führte 1865 des Braunschweiger Musikfest durch. |
Quellen:
| Vorlesungsverzeichnis |
| Stadtarchiv Braunschweig, H VIII A: 5477 |
| Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. T2, Sammlung Gerke |
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Theodor Müller, Lehrkräfte am Collegium Carolinum zu Braunschweig zwischen 1814 und 1862, Braunschweig 1973 (Beiträge zur Geschichte der Carolo-Wilhelmina, 1), S. 57-61.
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| Düsterdieck, Peter (Bearb.): Die Matrikel des Collegium Carolinum und der Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig 1745-1900. Hildesheim 1983. S. 89. |
|
Ebel, Wilhelm (Hg.): Die Matrikel der Georg-August-Universität zu Göttingen 1837-1900. 2 Bände. Göttingen 1974. S. 188.
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| Foto: Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. G131, Nr. 2 (Fotoalbum). |
weitere Literatur:
|
E. Valentin, Hans Sommer. Weg, Werk und Tat eines deutschen Meisters, Braunschweig 1939.
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Dokumente/Anhang
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