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Eintrag von "Caesar Rudolf Boettger"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000613 (abgerufen am 05.12.2025)

Boettger, Caesar Rudolf

Dr. phil. habil.
 
1947-1956 o. Professor für Zoologie
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1947-1956 Technische Hochschule (1937-1967)
Institut:
Zoologisches Institut
Fachgebiet:
42 Biologie


Lebensdaten:
geboren am 20.05.1888 in Frankfurt am Main
gestorben am 08.08.1976 in Heidelberg
Familie:
Ehefrau: N. N., Heirat 1923
: 4 Stiefkinder
Tochter: 3 Töchter

Kurzbiographie:
Studium der Zoologie an der Universität Bonn
1909-1910 Studium der Zoologie an der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau
1928 Reichswehrministerium Berlin, u. a. Mitwirkung beim Aufbau der Heeresgasschutzschule
1932-1938 Privatdozent für Zoologie an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin
1938 Professor für Zoologie an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin
1950-1958 Direktor des Naturhistorischen Museums Braunschweig
ab 1956 fünf Forschungsreisen von jeweils sechs bis 12 Monaten Dauer nach Nordamerika, Hawaii und Mexiko
1965 Visiting Curator an der University of Michigan in Ann Arbor/USA
1967-1968 Teilnehmer an einem Forschungsvorhaben des Naval Medical Field Research Laboratory in North Carolina/USA
akademische Abschlüsse:
Promotion 1912 Dr. phil. an der Universität Bonn
Titel der Arbeit: über die Weichtierfauna der Rheinlande
Habilitation an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin

akademische Selbstverwaltung:
1948-1958 Leiter des Zoologischen Instituts
weitere Mitgliedschaften:
1908 Corps Guestphalia Bonn
1909 Deutsche Malakozoologische Gesellschaft (Ehrenmitglied 1962/bestätigt 1963)
Ehrungen:
Mehr als ein Dutzend Tierarten wurden nach Boettger benanntn
Bronzene Medaille der Universität Helsinki/Finnland
Cretzschmar-Medaille der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft in Frankfurt am Main
weitere Informationen:
Während seines Studiums in Schlesien war er Einjährig-Freiwilliger im Feldartillerie-Regiment Nr. 6 (Deutsches Reich) und Aktiver beim Corps Silesia.
1912-1914 Forschungsreise nach Afrika und in den Orient.
Einsätze während des Ersten Weltkriegs in der Türkei und in Frankreich; 1918 angestellt im Reichswehrministerium in der Abteilung Gasschutz.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B7 Nr. 232 (Personalakte).
Nachruf: Dietrich Teschner, in: Mitteilungen der TU Braunschweig, 12, Heft 1/2, 1977, S. 67.
Liste der Gründungs- und Ehrenmitglierder der Deutschen Malakozoologischen Gesellschaft
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 59.
Internet-Ressourcen:
GND: 1034703854

[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/1034703854]


eingestellt / geändert:
20.08.2018 / 16.08.2023