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Eintrag von "Horst Herrmann"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000733 (abgerufen am 16.06.2026)

Herrmann, Horst

Dr. phil. habil.
 
1952-1959 Privatdozent für Mathematik
1959-1967 a.o. Professor für Rechentechnik
1967-1971 o. Professor für Rechentechnik

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1952-1968 Technische Hochschule (1937-1967)
1968-1971 Technische Universität (seit 1968)
Institut:
Institut für angewandte Mathematik
ab 1962 Institut für Rechentechnik
Fachgebiet:
31 Mathematik


Lebensdaten:
geboren am 10.07.1906 in Dresden
gestorben am 17.11.1973 in Hannover

Kurzbiographie:
1926 König-Georg-Gymnasium in Dresden, Abitur
1926-1927 Studium der Mathematik, Physik und Chemie an der TH Dresden mit einem Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
1927-1931 Studium der Mathematik, Physik und Chemie an der und Universität Göttingen mit einem Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
Tätigkeiten als Referendar und Assessor in Dresden
1936 Eintritt in den Schuldienst
1938 Gausachbearbeiter für Mathematik in Sachsen
1940 Studienrat
1949 Lehrer an der Abendoberschule Braunschweig und Hilfsassistent am Lehrstuhl von Professor Fritz Rehbock, TH Braunschweig
1950 Lehrer an der Oberschule für Mädchen Kleine Burg
1952 Studienrat
1957 Beurlaubung vom Schuldienst aufgrund der Tätigkeit an der TH Braunschweig
1971 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 14.11.1930 Staatsexamen an der Universität Göttingen
Promotion 1932 Dr. phil. bei Richard Courant in Göttungen
Titel der Arbeit: "Beiträge zur Theorie der Eigenwerte und Eigenfunktionen"
Habilitation 1952 für Mathematik in Braunschweig

akademische Selbstverwaltung:
1962-1971 Direktor des Instituts für Rechentechnik
weitere Mitgliedschaften:
1933 Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts.
weitere Informationen:
1939-1945 Kriegsdienst, zuletzt als Regierungsbaurat der Reserve im Oberkommando des Heeres, anschließend amerikanische Kriegsgefangenschaft.
1949 wurde Herrmann seine Tätigkeit als Hilfsassistent am Lehrstuhl von Professor Fritz Rehbock an der TH Braunschweig aufgrund seiner NS-Vergangenheit untersagt.
Ab 1954: Übungen und Praktika zur Konstruktion elektrischer und elektronischer Rechengeräte am Institut für angewandte Mathematik.
1972 war Herrmann an der Gründung des Informatikstudiengangs an der TU Braunschweig beteiligt.


Quellen:
Internet-Ressourcen:
GND: 1035103885

[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/1035103885]


eingestellt / geändert:
29.08.2018 / 13.11.2023