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Eintrag von "Hans Herloff Inhoffen"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000752 (abgerufen am 16.06.2026)

Inhoffen, Hans Herloff

Dr. phil. habil. Dr. med. h.c.
 
1946-1974 o. Professor für Organische Chemie

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1946-1967 Technische Hochschule (1937-1967)
1968-1974 Technische Universität (seit 1968)
Institut:
1947-1965 Institut für Organische Chemie
1965-1970 Institut für Molekulare Biologie, Biochemie und Biophysik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Chlorophylle
Steroide
Ergosterin
Strukturaufklärung
Fachgebiet:
35 Chemie


Lebensdaten:
geboren am 09.03.1906 in Döhren bei Hannover (Hannover)
gestorben am 31.12.1992 in Konstanz
 Konfession:
katholisch

Kurzbiographie:
1913-1926 Besuch des Heinrich-von-Kleist-Realgymnasiums in Berlin (Abitur)
1926-1931 Studium der (organischen) Chemie und Philosophie an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin, Bonn (1927-1928) und London/England (1928)
1931-1935 wissenschaftlicher Assisstent von Adolf Windaus an der Universität Göttingen
1935-1936 Tätigkeit am Courtland-Institute of Biochemistry in London/England bei Charles Dodds mit dem Schwerpunkt nichtsteroidale Östrogene
1936-1945 stellvertretender Leiter des wissenschaftlichen Hauptlaboratoriums der Schering AG in Berlin, 1944/45 nach Braunschweig versetzt
1946 Dozent für Organische Chemie an der Universität Marburg und kommissarischer Leiter des Instituts für Physiologische Chemie
akademische Abschlüsse:
Studium 1930 Dipl. an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin
Promotion 1931 Dr. phil. bei Hermann Otto Laurenz Fischer an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin
Titel der Arbeit: "Über Oxycarbonsäuren der Cyc!ohexanreihe"
Habilitation 1943 Dr. phil. habil. für Organische Chemie durch die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen
Habilitation 1945-1946 venia legendi für Chemie an der Philosophischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg

akademische Selbstverwaltung:
1947-1965 Direktor des Instituts für Organische Chemie
1947-1948 Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Philosophischen Fakultät
1948-1950 Rektor
1950-1952 Prorektor
1965-1970 Gründer und Direktor des Instituts für Molekulare Biologie, Biochemie und Biophysik
weitere Mitgliedschaften:
1946 Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft, 1948-1950 Präsident
1960 Göttinger Akademie der Wissenschaften (ordentliches Mitglied)
Ehrungen:
1950 Karmarsch-Denkmünze
1961 Emil-Fischer-Medaille
1966 Dr. med. h.c. an der Universität Hamburg
1973 Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
weitere Informationen:
Hans Inhoffen entwickelte 1938 gemeinsam mit Walter Hohlweg das Estrogen "Ethinylestradiol".
1950 gelang ihm die Totalsynthese von β-Carotin,1959 von Vitamin D 3 und 1966 die Partialsynthese von Chlorophyll b.
Nach Hans Inhoffen sind der Hans-Herloff-Inhoffen-Preis, die Inhoffen-Medaille und die Inhoffen-Vorlesung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung benannt.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 319 (Personalakte).
Jahrbuch der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft, 1993, 240ff.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Fragebögen (Professoren), Best. E02 Nr. 19.
Internet-Ressourcen:
GND: 117139556

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29.08.2018 / 17.10.2023