Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Franz Rudolf Keßler"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000774 (abgerufen am 14.01.2026)

Keßler, Franz Rudolf

Dr. phil. habil.
 
1964-1992 o. Professor für Experimentelle Physik

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1964-1967 Technische Hochschule (1937-1967)
1968-1980 Technische Universität (seit 1968)
1980-1992 Technische Universität (seit 1968)
Institut:
1964-1982 Institut B für Physik
1983-1992 Institut für Halbleiterphysik und Optik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Festkörperphysik, insbesondere Halbleiterphysik
Optische Phänomene und deren mathematisch-numerische Modellierung
Deutung der magnetooptischen und galvanomagnetischen Phänomene
Durch Photoneneinstrahlung provozierte Phänomene
Lichtstreuung und Solarstrahlung
Fachgebiet:
33 Physik


Lebensdaten:
geboren am 11.08.1927 in Düren

Kurzbiographie:
1937-1946 Volksschule Düren-Ost, danach Stiftisches Gymnasium Düren; Ostern 1945 Reifevermerk aufgrund des Kriegseinsatzes
1946 Abitur durch Teilnahme am "Sonderlehrgang zur Erlangung der Hochschulreife"
1946-1947 Im Wintersemester 1947/48 Teilnahme am "Bautrupp" der Universität Köln als Zulassungsvoraussetzung zum Studium
1948-1954 Studium der Physik, Mathematik, physikalischen Chemie, Philosophie und Pädagogik an der Universität Köln (Philosophie und Pädagogik zum 1. Staatsexamen für das Höhere Lehramt)
1950 Studium (Sommer-Semester) der Naturwissenschaften an der Universität Freiburg im Breisgau
1954-1955 Vorlesungsassistent und Gerätebetreuung an der Universität Köln
1955-1958 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Köln
1958-1961 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Experimentalphysik der Universität des Saarlandes in Saarbrücken
1959-1961 Privatdozent an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken
1961-1964 Diätendozent an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken
1964 01.04.1964 bis 15.06.1964 Verwalter der Dienstgeschäfte eines o. Professors an der TH Braunschweig
1969 Aufenthalt (aufgrund eines Reisestipendiums des DAAD) im Clarenden Laboratorium in Oxford/UK
akademische Abschlüsse:
Promotion 1954 Dr. phil. bei Prof. Dr. Johannes Jaumann an der Universität zu Köln
Titel der Arbeit: "Über Ultrarotabsorption in Germanium"
Habilitation 1959 venia legendi für Experimentalphysik (ab 1960 Erweiterung auf das Fach Physik) an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken
Titel der Arbeit: "Der Anteil der freien Ladungsträger an der Absorption ultraroter Strahlung in Halbleitern"

akademische Selbstverwaltung:
1964-1992 Direktor des Instituts B für Physik (ab 1983 Institut für Halbleiterphysik und Optik)
1967-1969 Leiter der Abteilung Mathematik, Physik und Geowissenschaften
1971-1973 Dekan der naturwissenschaftlichen Fakultät
1972-1980 Mitglied des Konzils
1980-1983 Mitglied und stellvertretender Dekan des Fachbereichsrats für Physik und Geowissenschaften
1987-1989 Mitglied und Dekan des Fachbereichs für Physik und Geowissenschaften
Funktionen:
1976-1980 Vorsitzender des Kuratoriums "Hochmagnetfeldanlage der TU Braunschweig"
1988-1992 "Forschungskreis Solarenergie"
1989-1994 Forschungskooperation mit der PTB über die "Charakterisierung von Solarelementen"
1989-1994 Mitwirkung in der Forschergruppe "Mikrostrukturelle Physik"
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
1969 Braunschweigische Wissenschaftlichen Gesellschaft (ordentliches Mitglied, ab 1992 korrespondierendes Mitglied)
1955 Deutsche Physikalische Gesellschaft
1959 Mitglied des Deutschen Hochschulverbandes
weitere Informationen:
Rudolf Keßler leistete von 1943 bis 1945 Wehrdienst (Mai bis Oktober 1944 Luftwaffenhelfer, anschließend bis Dezember 1944 Arbeitsdienst und Wehrdienst bis 1945) und geriet danach bis 30.06.1945 in Kriegsgefangenschaft.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Fragebögen (Professoren), Best. E02 Nr. 19.
Internet-Ressourcen:
GND: 131664468

[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/131664468]


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29.08.2018 / 28.09.2023