Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Günter Lautz"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000813 (abgerufen am 12.12.2025)

Lautz, Günter

Dr. rer. nat. habil.
 
1954-1960 Privatdozent für Physik
1960 apl. Professor für Physik
1962-1989 o. Professor (C4) für Elektrophysik

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1954-1967 Technische Hochschule (1937-1967)
1968-1980 Technische Universität (seit 1968)
1980-1989 Technische Universität (seit 1968)
Institut:
1962-1989 Institut für Elektrophysik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Halbleiterphysik und -technik
Tieftemperaturphysik
Energieumwandlung
Fachgebiet:
53 Elektrotechnik


Lebensdaten:
geboren am 15.11.1923 in Münster
gestorben am 03.05.2013
 Konfession:
evangelisch

Kurzbiographie:
1930-1942 Bismarck-Schule und Realgymnasium in Dortmund, dann Johann-Konrad-Schlaun-Oberschule in Münster, Abitur
1945-1950 Studium der Physik an der Universität Münster und an der TH Braunschweig
1950-1951 Hilfsassistent für Kernphysik am Lehrstuhl für Theoretische Physik bei Prof. Dr. M. Kohler, TH Braunschweig
1951-1955 wissenschftlicher Assistent für Kernphysik am Lehrstuhl für Theoretische Physik bei Prof. Dr. M. Kohler, TH Braunschweig
1956-1961 Oberingenieur für Technische Physik, TH Braunschweig
1961-1962 a.o. Professor für Festkörperphysik an der Universität Kiel und Leiter der Abteilung Festkörperphysik am Institut für Reine und Angewandte Kernphysik
1966 Ruf an die Universität Bochum auf den Lehrstuhl Werkstoffe der Elektrotechnik (abgelehnt)
1970 Ruf an die TH Stuttgart auf den Lehrstuhl Theoretische Elektrotechnik (abgelehnt)
akademische Abschlüsse:
Studium 1950 Dipl.-Phys. an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
Titel der Arbeit: "Über die Elektronenemissionen von Metallen, Legierungen und Halbleitern verschiedener Vorbehandlung, Zusammensetzung und Temperatur"
Promotion 1952 Dr. rer. nat. bei Prof. Dr. Eduard Justi im Fach Physik an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
Titel der Arbeit: "Über die Störstellen- und Eigenhalbleitung intermetallischer Verbindungen"
Habilitation 1954 für Physik an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
Titel der Arbeit: "Zur Theorie der differentiellen Thermokraft von Halbleitern"

akademische Selbstverwaltung:
1962-1989 Geschäftsführender Leiter des Instituts für Elektrophysik
1962-1964 Vertrauensdozent der Studienstiftung des Deutschen Volkes
1964-1966 Dekan der Fakultät für Maschinenwesen
1966-1969 Mitglied des Verwaltungsausschusses
1969-1970 Prorektor
1970-1972 Rektor
1972-1973 Prorektor
1981-1983 und 1987-1989 Mitglied des Fachbereichsrats Elektrotechnik
Funktionen:
1974-1976 Vorsitzender des Kuratoriums der Hochmagnetfeldanlage
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
1967 Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft
1977-1979 Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz (korrespondierendes Mitglied)
weitere Mitgliedschaften:
1978-1980 Forschungsstrukturkommission des Landes Niedersachsen
Ehrungen:
1950 Förderpreis der TH Braunschweig
weitere Informationen:
Günter Lautz war der erste Extraordinarius für den 1957 geschaffenen Lehrstuhl der Kernphysik.
Von April 1942 bis Mai 1945 leistete Günter Lautz Wehrdienst und war anschließend bis Oktober 1945 in Kriegsgefangenschaft.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 2 Nr. 557 (Besetzung des Lehrstuhls).
Eintrag von "Günter Lautz" im Kieler Gelehrtenverzeichnis, cau.gelehrtenverzeichnis.de
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Fragebögen (Professoren), Best. E02 Nr. 19.
Mitteilungen der TU Braunschweig Jg. XXIV Heft 1 1989.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07, Nr. 1107-1109.
Internet-Ressourcen:
GND: 172218977

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