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Eintrag von "Werner Pöls"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000883 (abgerufen am 16.06.2026)

Pöls, Werner

Dr. phil.
 
1969-1982 o. Professor für Geschichte
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1969-1982 Technische Universität (seit 1968)
Institut:
1969-1982 Historisches Seminar
Lehr- und Forschungsgebiete:
Deutsche Sozial- und Politikgeschichte des 19. Jahrhunderts, Bismarckzeit
Fachgebiet:
15 Geschichte


Lebensdaten:
geboren am 15.03.1926 in Manker
gestorben am 21.02.1989 in Braunschweig

Kurzbiographie:
1944 Abitur
1948-1952 Lehrer in Neuruppin, danach Flucht nach Westberlin aus politischen Gründen
1952-1957 Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie an der Phillips-Universität Marburg und der Freien Universität Berlin
1955-1957 wissenschaftliche Hilskraft an der Freien Universität Berlin
1957-1966 Wissenschaftlicher Assistent und akademischer Rat an der Freien Universität Berlin
1966-1969 Oberkonservator an der Universität München
1973-1974 Gastprofessor am St Antony’s College der Universität Oxford/Großbritannien
01.07.1982 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 1957 Staatsexamen
Promotion 1959 Dr. phil. in Geschichte und Germanisik bei Walter Bußmann an der Freien Universität Berlin
Titel der Arbeit: "Sozialistenfrage und Revolutionsfurcht in ihrem Zusammenhang mit den angeblichen Staatsstreichplänen Bismarcks"

akademische Selbstverwaltung:
1970-1972 Dekan der Philosophischen und Sozialwissenschaftlichen Fakultät
1970-1972 Mitglied des Senats und des Verwaltungsausschusses
Funktionen:
1974-1980 Präsident des Deutschen Hochschulverbandes
1974-1982 CDU-Mitglied des Niedersächsischen Landtages und Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst
1980-1984 Vizepräsident des Deutschen Hochschulverbandes
weitere Mitgliedschaften:
1982-1989 Braunschwegische Gesellschaft für Wissenschaft
Ehrungen:
1983 Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
weitere Informationen:
Pöls baute das Archiv der Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsruh mit auf; 1974 wurde auf seine Initiative hin der Deutsche Historikertag in Braunschweig veranstaltet.
1957-1966 war Pöls als langjähriger Assistent am Friedrich-Meinecke-Institut mitverantwortlich für die Modernisierung der Verwaltungsstruktur, mit der der zunehmende Andrang an Studenten bewältigt werden konnte.
Pöls hielt Vorträge in New York/USA, Washington/USA und in Südafrika.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B7 Nr. 408 (Personalakte).
Nachruf von Joseph König, in: Jahrbuch 1989 der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft, 1989, S. 251-252.
Internet-Ressourcen:
GND: 118997440

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04.09.2018 / 07.04.2026