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Eintrag von "Ludwig Popp"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000887 (abgerufen am 16.06.2026)

Popp, Ludwig

Dr. med.
 
1960-1975 Honorarprofessor für Sterilisationsverfahren, Grundzüge der Bakteriologie, Hygiene und Abwasserbiologie

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1960-1967 Technische Hochschule (1937-1967)
1968-1975 Technische Universität (seit 1968)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Bakteriologie
Wasserhygiene
Salmonelleninfektionen und Rindertuberkulose
Fachgebiet:
44 Medizin


Lebensdaten:
geboren am 03.07.1911 in Kulmbach
gestorben am 24.05.1993 in Bimöhlen

Kurzbiographie:
1930 Studium der Medizin an den Universitäten Würzburg, München, Heidelberg, Brünn (Brno/Tschechische Republik) und Düsseldorf
Landarztvertretung in Oberfranken
Ausbildung in Bakteriologie und Hygiene im Krankenhaus St. Georg in Hamburg
1942-1944 Tätigkeit am Hygienischen Institut der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
1944 stellvertretenden Leiter der Bakteriologisch-hygienischen Untersuchungsstelle der Luftwaffe in Paris/Frankreich, danach als Leiter des Luftgaus 5 in Westfrankreich (Arras), Essen und bis zum Kriegsende in Bad Harzburg eingesetzt
nach 1945 Wissenschaftlicher Oberassistent zum Medizinaluntersuchungsamt Braunschweig
1948 kommissarischer Leiter des Medizinaluntersuchungsamt Braunschweig
1949-1960 Lehrbeauftragter für "Sterilisationsverfahren und Grundzüge der Bakteriologie und Hygiene (später: und Abwasserbiologie)" an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
ab 1950 Tätigkeit (zunächst als Medizinalrat und zuletzt als Medizinaldirektor) beim Medizinaluntersuchungsamt Braunschweig
akademische Abschlüsse:
1935 medizinisches Staatsexamen
Promotion 1936 Dr. med.
1937 Approbation

weitere Mitgliedschaften:
Die ehrlichen Kleiderseller zu Braunschweig
Freunde der Plassenburg
Kestner-Gesellschaft in Hannover
Raabe-Gesellschaft in Braunschweig
Ehrungen:
1978 Stadtmedaille der Stadt Kulmbach
1980 Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens
1988 Ehrenplakette der Ärztekammer Niedersachsen
weitere Informationen:
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs zur Luftwaffe eingezogen, zuerst als Flieger, danach als Truppenarzt; im weiteren Verlauf des Krieges in der Abteilung für Bakteriologie und Serologie am Hamburger Universitätsklinikum.
1930 war Ludwig Popp Mitglied der Studentenverbindung Corps Rhenania Würzburg und 1933 des Dachverbands für Studentenverbindungen Corps Marchia Brünn.
Ludwig Popp gründete eine Schule zur Ausbildung von Medizinisch-technischen Assistenten, die er auch nach seiner Pensionierung leitete.
Ludwig Popp widmete sich mit seiner Frau zahlreichen historischen Studien, vornehmlich zur Geschichte seiner Heimatstadt Kulmbach.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 411
Internet-Ressourcen:
GND: 1215132786

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05.09.2018 / 16.08.2023