Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Heinrich Röcke"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000904 (abgerufen am 12.04.2026)

Röcke, Heinrich

Dipl.-Ing.
 
1959-1983 o. Professor für Architekturzeichnen und Raumgestaltung
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1959-1967 Technische Hochschule (1937-1967)
1968-1980 Technische Universität (seit 1968)
1980-1983 Technische Universität (seit 1968)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Verbindung der Grundlehre mit der Geschichte und Gestaltung von Innenräumen
Ausbau und Einrichtung
Fachgebiet:
56 Bauwesen


Namensvarianten:
Heinz
Lebensdaten:
geboren am 13.05.1914 in Danzig (Gdańsk/Polen)
gestorben am 15.05.2006

Kurzbiographie:
1934 Abitur am Kronprinz-Wilhelm-Realgymnasium, Danzig (Gdańsk/Polen)
1935-1937 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Danzig
1937-1938 Praxisjahr in einem Danziger Architekturbüro
1938-1940 Studium der Architektur an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
1940-1943 Dipl.-Ing. im Architektur-Büro von Prof. Heinrich Rettig, München
1943-1945 Assistent für Werklehre bei Prof. Heinrich Rettig an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden
1945-1949 Freier Architekt in Dresden
1949-1950 Planm. Assistent am Lehrstuhl für Entwerfen (Prof. Ochs) der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden
1950-1956 Leitende Stelle im staatlichen Entwurfsinstitut (unter der Leitung von Prof. Ochs und Prof. Henn), Dresden
1951-1953 Lehrauftrag für vakante Professur im Freihandzeichnen an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden
1953-1956 Hauptamtlicher Dozent für das Freihandzeichnen an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden
1956-1957 Professor für Freihandzeichnen (Freihandzeichnen und Grundlehre) an der Fakultät für Bauwesen der an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden
1958-1959 Freier Architekt (als Partner) in Düsseldorf
akademische Abschlüsse:
Studium 1940 Dipl.-Ing. Architekt an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
Habilitation 1953 Habilitation an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden

weitere Informationen:
Im Zeitraum 1941-1942 erfolgte Heinz Röckes Einberufung zur Artillerie.
Heinz Röcke gab sein Professorenamt in Dresden zum 31.12.1957 nach Auseinandersetzungen mit der SED-Hochschulleitung über seine Einstellungen zur kommunistischen Hochschulpolitik auf.
Zu den Braunschweiger Bauten, an denen Heinz Röcke mitwirkte, gehören u.a.: Gestaltung des Anschlusses der Kurt-Schumacher-Straße an den Löwenwall sowie Monumentplatz Peter Joseph Krahes (bis 1960); Umbau des Städtischen Museums (1973-1976); Umbau des Vieweg-Hauses zum Landesmuseum (ab 1986).


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 2 Nr. 570 (Wiederbesetzung des Lehrstuhls).
Roland Böttcher / Kristiana Hartmann / Monika Lemke-Kokkelink, Die Architekturlehrer der TU Braunschweig 1814-1995. Braunschweiger Werkstücke 94. Braunschweig 1995, S. 165-167, S. 222-223.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07, Nr. 1136.
Internet-Ressourcen:
GND: 1022613626

[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/1022613626]


eingestellt / geändert:
10.09.2018 / 11.09.2024