| 1947-1964 | Lehrbeauftragter für Staats- und Verwaltungsrecht |
| Staatsrecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, allgemeine Staatslehre, politische Wissenschaften |
| -1910 | Besuch und Abschluss der Reifeprüfung am Wilhelm-Gymnasium Braunschweig |
| 1910-1914 | Studium der Philosophie, Philologie und Geschichte, später auch Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten München, Berlin und Kiel |
| 1921-1926 | Wissenschaftlicher Assistent an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät Kiel |
| 1926-1937 | Leiter der Abteilung Internationales Privatrecht am Institut für Internationales Recht der Kieler Universität, ab 1933 kommisarischer Leiter |
| 01.07.1937-1941 | o. Professor in Greifswald, ab 1938 Übernahme des Dekanats der Rechts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät |
| 1941-1945 | Professor der Karls-Universität in Prag |
| Studium | 1920 | Erstes Juristisches Staatsexamen in Kiel |
| Promotion | 1923 | Dr. jur. an der Universität Kiel Titel der Arbeit: "Theorie und Praxis des Einflusses des Kriegsbeginns auf Staatsverträge" |
| Habilitation | 1925 | an der Universität Kiel Titel der Arbeit: "Samuel Rachel, der Bahnbrecher des völkerrechtlichen Positivismus: ein Beitrag zur Geschichte der Vökerrechtswissenschaft im siebzehnten Jahrhundert" |
| 1933 | Deutsche Gesellschaft für Völkerrecht |
| 1939 | International Law Association |
| 1947 | Verein Deutscher Staatsrechtslehrer |
| 1952 | Verein für Wissenschaft und Politik |
| Académie de droit international |
| Freiwillige Meldung zum Kriegsdienst im Reserve-Infanterie-Regiment beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges mit anschließenden schweren Kriegsverletzungen. |
| Rühland hatte die Lehrberechtigung für Finanzrecht und für Kirchenrecht seit 1937 inne; er war Mitherausgeber der Zeitschrift für Internationales Recht und der 1944 eingestellten Zeitschrift für Völkerrecht. |
| Nach Kriegsende kam er als Flüchtling in die westliche Besatzungszone und wohnte zunächst bei seiner Schwester in Braunschweig, dann in Bad Harzburg. 1949 wurde er im Entnazifizierungsverfahren als entlastet eingestuft. Erst Anfang der 1950er Jahre gelang es ihm, eine eigene Wohnung zu finden und seine Familie nachzuholen. |
| Rühland gehört zu den ersten juristischen Lehrbeauftragten der TU Braunschweig nach Kriegsende. |
| Vorlesungsverzeichnis |
| Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 2 Nr. 230. |
| Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 434 (Personalakte). |
| Gudladt, Katharina (2013): Rechtswissenschaften an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig. Berlin: BWV Berliner Wissenschafts-Verlag (Braunschweigische Rechtswissenschaftliche Studien), S. 96-99. |
| Eintrag von "Curt Rühland" im Kieler Gelehrtenverzeichnis, cau.gelehrtenverzeichnis.de |
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GND: 116675683
[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/116675683] |